Maximilian Seidel bleibt das Verletzungspech treu

Heimspiel des VfL Wildeshausen gegen Frisia Wilhelmshaven steht auf der Kippe

Wildeshausens Angreifer Maximilian Seidel liegt verletzt auf dem Rasen und hebt den rechten Arm.
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Von einer Verletzung in die nächste: Wildeshausens Angreifer Maximilian Seidel klagt aktuell über Schmerzen in der Kniekehle.

Wildeshausen – Das spielfreie Wochenende haben die Landesliga-Fußballer des VfL Wildeshausen zu einer Mannschaftsfahrt nach Düsseldorf genutzt. Die drei Tage an der längsten Theke der Welt seien „gut für die Lachmuskeln“ gewesen, berichtet VfL-Coach Marcel Bragula. Seine Crew geht also mit gestärktem Teamgeist in das anstehende Heimspiel gegen den WSC Frisia Wilhelmshaven. Das heißt: Wenn Schiedsrichter Jan Krummen am Sonntag um 14 Uhr überhaupt anpfeift. Denn am Freitag waren die Plätze im Krandel in keinem guten Zustand und für das Training gesperrt. „Es besteht die Gefahr, dass das Spiel ausfällt“, verdeutlicht Bragula. Die Entscheidung wird kurzfristig getroffen.

Auch vor dem Trip an den Rhein war die Stimmung beim VfL nicht die schlechteste. Gegen TuRa 07 Westrhauderfehn (1:0) und GW Firrel (2:2) holten die Wildeshauser zuletzt vier eminent wichtige Punkte, die sie nach derzeitigem Stand auch mit in die Abstiegsrunde nehmen würden. Geblieben sind trotz der Pause die großen Personalsorgen. „Es ist spannend“, lachte Bragula gequält, als er am Freitagvormittag die einsatzfähigen Akteure durchzählte. „Aber mit diesen Problemen leben wir schon die ganze Saison, und bislang haben wir es immer ganz gut hinbekommen.“

Zwar haben Alexander Dreher, Christoph Stolle und Ole Lehmkuhl inzwischen wieder das Training aufgenommen. Dafür hat sich Maximilian Seidel erneut verletzt: Der Angreifer klagt über Schmerzen in der Kniekehle und hat Schwierigkeiten, das Bein zu strecken. Zudem grassiert in der Mannschaft die Grippewelle. Erwischt hat es unter anderem Mattes Hehr. Der Siegtorschütze aus dem TuRa-Spiel konnte weder am Dienstag noch am Donnerstag trainieren. Fyonn Rothe, der gegen Firrel Gelb-Rot gesehen hatte, ist gesperrt. Dafür darf Steven Müller-Rautenberg nach abgebrummter Matchstrafe wieder mitmischen. Fehlen wird Jan Stubbmann. Die Offensivkraft wird als Trauzeuge in München gebraucht. „Schade, Jan war gerade auf dem aufsteigenden Ast“, bedauert Bragula. Stubbmann half am Dienstag in der Wildeshauser Kreisliga-Mannschaft aus, machte beim 4:2 gegen den TV Dötlingen ein starkes Spiel und belohnte sich mit dem Treffer zum 3:1.

Die Gäste aus Wilhelmshaven belegen derzeit den vierten Tabellenplatz, den Bragula als „einfachsten Weg zum Klassenerhalt“ bezeichnet. Denn die ersten vier Teams beider Landesliga-Staffeln kommen in die Aufstiegsrunde und haben mit dem Abstiegskampf nichts mehr zu tun. Doch das dürfte die Jadestädter nur am Rande interessieren, meint Bragula: „Frisia ist ein ambitionierter Verein und will den nächsten Schritt machen – das ist deutlich erkennbar.“ Unter anderem daran, dass die Mannen um Kapitän Melvin Lamberty als bislang einziges Team gegen Spitzenreiter Hansa Friesoythe gewinnen konnten (2:0).

„Wie alle Mannschaften, die von Jürgen Hahn trainiert wurden, haben Frisias Standards eine hohe Qualität – das ist sein Markenzeichen“, erläutert Bragula. Zudem seien die Spieler seines Trainerkollegen „taktisch immer top auf den Gegner eingestellt“. Mit Patrick Degen, Tim Rister und Reno Janssen verfüge Frisia gerade in der Offensive über großes individuelles Potenzial. Hinzu kommt Marius Preisinger, den Bragula für „ein Riesentalent“ hält. Spannend ist, ob Hahn aus dem Vollen schöpfen kann, denn Degen verpasste die jüngsten vier, Rister die letzten drei Begegnungen. Im Hinspiel retteten die Wildeshauser nach starker erster Halbzeit einen 2:1-Erfolg ins Ziel.

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