Sechs Medaillen für Sophia Surmann

SV Wildeshausen freut sich über starkes Abschneiden beim „LSN Sommer“

Die jüngeren Schwimmer des SV Wildeshausen glänzten beim „LSN Sommer“ in Westerstede.
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Starker Auftritt: Die jüngeren Schwimmer des SV Wildeshausen glänzten beim „LSN Sommer“ in Westerstede.

Wildeshausen – Den Schwimmern des SV Wildeshausen geht es während der Coronapandemie wie so vielen anderen Freizeitsportlern auch. „Der Hunger nach Wettkämpfen ist sehr groß“, hat SVW-Trainer Wolfgang Grotelüschen festgestellt. Da kamen die diesmal unter dem Titel „LSN Sommer“ firmierenden Landesmeisterschaften wie gerufen. „Da nicht alle unter identischen Bedingungen trainieren konnten, gab es diesmal keine Qualifikations-, sondern nur Richtzeiten. Wer die Richtzeit erreicht hat, hat einen Teil des Startgeldes zurückbekommen“, erläuterte Wolfgang Grotelüschen.

Die jüngeren Mädchen (Jahrgänge 2009 bis 2011) und Jungen (2008 bis 2011) gingen m Westersteder Hössenbad auf die Startblöcke. „Für viele war es die erste Landesmeisterschaft. Aber besonders unsere Kleinsten haben sich tapfer geschlagen und sind ohne Angst an den Start gegangen“, berichtete Wolfgang Grotelüschen. Das galt insbesondere für Sophia Surmann (Jahrgang 2011), die gleich sechs Medaillen aus dem 50-Meter-Becken fischte. Über 50 Meter Rücken (51,14 Sekunden) und 50 Meter Freistil (39,25) wurde sie jeweils Dritte, über 200 Meter Rücken (3:56,92 Minuten), 200 Meter Freistil (3:27,97) und 100 Meter Rücken (01:51,41) schlug sie jeweils als Zweite an. Und über 50 Meter Schmetterling (42,18) holte sich Sophia Surmann sogar den Sieg.

Dreimal Edelmetall schnappte sich Alexander Jerebic (2011) als Zweiter über 200 Meter Brust (4:05,56) sowie jeweils als Dritter über 100 Meter Brust (1:52,93) und 200 Meter Freistil (3:42,57). Zwei Bronzemedaillen holte Marlene Bührmann (2009) über 200 Meter Rücken (3:21,27) und 100 Meter Schmetterling (1:32,44).

Aber auch Amelie Hake, Lea Jerebic, Lena Schwarting und Louisa Bahrs brachten überzeugende Leistungen. „Die Zeiten waren gut – trotz des späten Trainingseinstiegs“, bestätigte Wolfgang Grotelüschen, der sich zudem über das harmonische Miteinander seiner Schützlinge freute: „Es war schön, von außen anzusehen, wie nett sie miteinander umgehen und wie viel Spaß sie zusammen haben.“

Die älteren Schwimmer des SV Wildeshausen fischten zahlreiche Medaillen aus dem Ricklinger Bad.

Die Titelkämpfe der Jahrgänge 2007 und älter (männlich) sowie 2008 und älter (weiblich) richtete der Landesschwimmverband Niedersachsen (LSN) in Hannover aus. Insgesamt waren 48 Vereine mit 372 Aktiven im Ricklinger Bad vertreten, darunter auch sechs vom SV Wildeshausen.

Für das herausragende Ergebnis sorgte Fynn Grotelüschen (2002) über 200 Meter Rücken: Mit der Zeit von 2:29,79 Minuten belegte er nicht nur Platz eins bei den Junioren, sondern zugleich Rang drei in der offenen Wertung. Außerdem wurde er in seiner Altersklasse Zweiter über 100 Meter Schmetterling (1:04,91) und 200 Meter Schmetterling (2:34,78) sowie Dritter über 200 Meter Lagen (2:28,57) und 100 Meter Rücken (1:10,20).

Jesper Schwoll (2006) glänzte als Zweiter über 50 Meter Brust (34,62) und 100 Meter Brust (1:19,54). Silber holte auch Enno Brahms (2007), und zwar über 200 Meter Rücken (2:39,37). Bronze gab es für Finja Richter (2008) über 100 Meter Rücken (1:20,06) sowie Mariette Blömer (2008) über 200 Meter Freistil (2:28,57). „Das ist ein sehr gutes Ergebnis für den SV Wildeshausen“, freute sich Wolfgang Grotelüschen.

Mikkel Grotelüschen

Der für den Wardenburger SC startende Mikkel Grotelüschen (2005) schwamm über 50 Meter Rücken (29,25), 100 Meter Rücken (1:03,71) und 200 Meter Lagen (2:25,37) zu Gold, über 100 Meter Freistil (56,89) zu Silber sowie 50 Meter Schmetterling (26,96) zu Bronze. Es hätte sogar noch eine Medaille mehr sein können. Doch im offenen Finale über 50 Meter Rücken unterlief dem 16-jährigen Wildeshauser ein kleines Missgeschick: Er kam mit seiner Schulter unter die Trennleine, musste mit einem Armzug aussetzen und dann wieder neu beschleunigen. „Dadurch hat Mikkel eine Sekunde verloren – sonst wäre er Zweiter geworden“, meinte sein Vater Wolfgang Grotelüschen. So blieb seinem Filius in 29,24 Sekunden hinter Leon Maximilian Reinke (SC Altwarmbüchen/27,97), Silas Dalig (W98 Hannover/28,86) und Niklas Brandes (W98 Hannover/29,12) nur der undankbare vierte Platz. „Aber Mikkel hat es mit Humor genommen“, berichtete Wolfgang Grotelüschen.

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