Bröcker meldet sich mit Tor zurück

VfL Wildeshausen überzeugt beim 4:0 in Wiefelstede vor allem in der Defensive

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Nach mehrmonatiger Verletzungspause steuerte Sebastian Bröcker bei seinem Comeback eine Vorlage und einen Treffer zum 4:0-Erfolg in Wiefelstede bei.

Wildeshausen - Sebastian Bröcker hat sich nach mehrmonatiger Verletzungspause eindrucksvoll beim Fußball-Bezirksligisten VfL Wildeshausen zurückgemeldet. Beim 4:0 (2:0)-Erfolg des Spitzenreiters beim Tabellenschlusslicht SV Eintracht Wiefelstede bereitete der 27-Jährige den dritten Treffer vor und erzielte den vierten dann selbst. „Schön, dass Sebi wieder da ist“, freute sich VfL-Coach Marcel Bragula.

Dagegen fiel die Spielbewertung des Übungsleiters recht nüchtern aus. „Defensiv war das sehr, sehr gut. Offensiv war das in Ordnung mit Luft nach oben“, bilanzierte Bragula. Seine Hintermannschaft, in der Urlaubsrückkehrer Thorben Schütte wieder neben Marius Krumland in die Innenverteidigung rückte, ließ in den gesamten 90 Minuten mit Ausnahme eines Distanzschusses von Timon Sylvester, der die Latte touchierte, nichts zu (33.). Ansonsten war VfL-Keeper Sebastian Pundsack bei seinem ersten Saisoneinsatz absolut beschäftigungslos.

Da Sascha Görke (Hüfte) und Niklas Heinrich (Wade) verletzungsbedingt ausfielen und Hauke Glück ebenfalls nicht zur Verfügung stand, bildeten Christoph Stolle und Alexander Kupka im Wildeshauser 4:2:3:1 die Doppelsechs. Stolle setzte aus gut 20 Metern auch den ersten Torschuss ab, verfehlte das Ziel aber knapp (4.). Auch ein Kopfball von Sturmtank René Tramitzke landete neben dem Tor (8.), während Kupka zu hoch zielte (9.).

Nach toller Vorarbeit von Ole Lemkuhl und Maximilian Seidel war es schließlich Robin Ramke, der das 1:0 erzielte (15.). Seidel profitierte anschließend von einem Missverständnis in der Eintracht-Abwehr und erhöhte auf 2:0 (24.). „Selbst danach stand Wiefelstede noch mit neun Mann hinten drin“, berichtete Bragula. Mit der letzten Viertelstunde der ersten Halbzeit konnte er sich dann nicht so recht anfreunden: „Wir haben im letzten Drittel nicht clever genug gespielt und uns in Eins-gegen-eins-Situationen verstrickt.“

Schon zur Pause hätten die Krandel-Kicker wesentlich höher führen müssen. Doch erst nach dem Seitenwechsel schraubten sie das Resultat weiter in die Höhe. Nur sieben Minuten nach seiner Einwechslung bereitete Bröcker das 3:0 durch Seidel vor (61.). Anschließend durfte sich Bröcker nach Vorarbeit von Lukas Schneider und Tramitzke selbst als Torschütze feiern lassen – 4:0 (75.).

Dabei blieb es, auch wenn Andreas Kari und Tramitzke das Wiefelsteder Netz noch zwei weitere Male zappeln ließen. „Der Schiedsrichter hat uns zwei reguläre Tore geklaut, die meiner Meinung nach kein Abseits waren“, haderte Bragula mit Referee Pascal Krull. Er konnte es jedoch verschmerzen. 

mar

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