TV Neerstedt überzeugt in Nordhorn – 36:32

Schulenberg mit Führungsqualität

Erhielt ein Sonderlob: Malte Kasper. ·

Neerstedt - „Das war eine deutliche Steigerung im Vergleich zu den letzten Spiele.“ Rundum zufrieden klang Dag Rieken, Trainer der Oberliga-Handballer des TV Neerstedt, am Samstagabend. Durch den überzeugenden 36:32 (18:14)-Auswärtssieg bei der HSG Nordhorn kletterten die Neerstedter vor dem punktgleichen ATSV Habenhausen auf Tabellenplatz drei.

Die Zuschauer im Nordhorner Euregium sahen von der ersten Minute an ein unterhaltsames und temporeiches Handballspiel. Neerstedt fand gleich sehr gut ins Spiel und legte mit einer 4:0-Führung (3.) den Grundstein für den Start-Ziel-Sieg. „Wir hatten uns intensiv auf dieses Spiel vorbereitet und vor allem im Angriff viel davon umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten“, erklärte Rieken. Die kompakte 6:0-Abwehr der Nordhorner zogen die Gäste gekonnt auseinander, um sich selbst in aussichtsreiche Wurfpositionen zu bringen. Vor allem Andre Willmann hatte scheinbar einen kräftigen Schluck Zielwasser genommen, blieb in den ersten 20 Minuten gänzlich ohne Fehlwurf und erzielte so den Großteil seiner neun Tore im ersten Abschnitt.

Näher als beim 3:4 (6.) sollten die Gastgeber während der gesamten Partie nicht mehr herankommen. Mit einem Zwischenspurt setzte sich die Rieken-Truppe auf 10:4 (12.) ab „Kleinere Probleme“ stellte der TVN-Trainer danach lediglich in der Abwehr fest. Nordhorns Mittelmann Alex Terwolbeck ließ den Neerstedter Innenblock ein ums andere Mal mit Unterhandwürfen schlecht aussehen. „Dieses Defizit konnten wir glücklicherweise durch unser eigenes gutes Angriffsverhalten ausbügeln“, sagte der Gäste-Coach.

So behaupteten die Neerstedter auch nach dem Seitenwechsel weiterhin ihren Vorsprung. Allerdings wollte es den Gästen nicht gelingen, sich vorentscheidend abzusetzen. „Zum einen haben wir einige Tore in Unterzahl per Gegenstoß kassiert, zum anderen haben wir selbst einige Siebenmeter verworfen“, erklärte Dag Rieken. Und so wurde aus dem komfortabel wirkenden 31:26 (50.), das Thomas Schützmann erzielte, plötzlich ein 34:32 (57.). Zu diesem Zeitpunkt übernahm Tim Schulenberg Verantwortung: Nachdem kurz zuvor Willmann und Carsten-Frerichs jeweils mit Strafwürfen gescheitert waren, schnappte sich der Spielmacher den Ball, schritt zur Siebenmeterlinie – und verwandelte zum 35:32. Den kröndenden Schlusspunkt setzte Schützmann mit einem Kempator zum 36:32.

Aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung verdiente sich neben Willmann und Schulenberg auch noch Malte Kasper ein Sonderlob. Der Kreisläufer spielte sowohl in der Abwehr als auch im Angriff 40 Minuten durch und warf dabei fünf Tore. · him

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