Schuetzmann und Schrader springen in die Bresche

TV Neerstedt muss beim 30:28 gegen VfL Fredenbeck II ein hartes Stück Arbeit verrichten

Florian Schrader vom Handball-Verbandsligisten TV Neerstedt beim Torwurf.
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Siebenfacher Torschütze: Rechtshänder Florian Schrader (beim Wurf) machte auf der ungeliebten Rechtsaußenposition eine starke Partie.

Neerstedt – Der TV Neerstedt hat zum Auftakt in der Handball-Verbandsliga der Männer die ersten beiden Punkte auf der Habenseite verbucht. Beim 30:28 (14:17) gegen den mit einem blutjungen Team angereisten VfL Fredenbeck II musste die Crew von Trainer Andreas Müller allerdings ein hartes Stück Arbeit verrichten.

Fredenbeck sei in einem guten Spiel ein guter Gegner gewesen, lobte Neerstedts Coach die Gäste. Die Reserve des Drittligisten habe seiner Mannschaft alles abverlangt. „Am Ende hat unsere Erfahrung den Ausschlag gegeben“, zeigte sich der Bookholzberger mit dem Auftakt zufrieden. Müller hatte den angeschlagenen Eike Kolpack nur in der Abwehr eingesetzt, dafür sprang im Angriff Thomas Schuetzmann in die Bresche. Der 36-Jährige steuerte zehn Treffer zum ersten Saisonsieg bei, vier davon per Siebenmeter.

„In den ersten Minuten war quasi jeder Wurf des Gegners ein Treffer. Wir haben uns dann aber ins Spiel gekämpft, beim 13:12 erstmals die Führung übernommen und es dann zum Ende hin noch einmal unnötig spannend gemacht“, fasste Müller die Partie im Zeitraffer zusammen. Nachdem Andrej Kunz zum 28:25 (58.) getroffen hatte, war es noch einmal eng geworden. Gegen die offensive Deckung hätte er sich von einigen Spielern mehr Courage gewünscht, befand Müller.

Letztlich machten Schuetzmann und der junge Florian Schrader mit ihren Treffern zum 30:27 (60.) dann den Deckel drauf. „Florian hat auf der ungeliebten Rechtsaußenposition eine starke Partie abgeliefert“, lobte Müller den 19-jährigen Rechtshänder. Er habe irgendwann umstellen müssen, klärte der Übungsleiter auf. Mit den Linkshändern Michael Uken und Marcel Reuter habe es auf der Position bis dahin einfach nicht so richtig funktioniert.

Im Tor hatte der Trainer des TV Neerstedt zunächst auf Lukas Oltmanns gesetzt. Dieser, so Müller, habe aber bis zum 4:8 (9.) hinter der fahrigen Deckung quasi keinen Ball an die Hände bekommen. Nach seiner Einwechslung Mitte der ersten Halbzeit avancierte später Kevin Pecht zum Rückhalt. „Einige freie Dinger“ habe Pecht gehalten, berichtete Müller.

Auch die gute Leistung der beiden jungen Schiedsrichterinnen Laura Paßora und Lisa Wegner habe ins Bild gepasst, meinte Müller. Eine „gute Linie“ bescheinigte der Coach dem Gespann vom Lehrter SV.

Mit dem kommenden Auswärtsspiel bei der HSG Hunte-Aue Löwen II (Sonnabend, 25. September, 19.30 Uhr) will sich der 44-jährige Coach erst ab Mitte dieser Woche beschäftigen. Kreisläufer Julian Hoffmann habe nach dem Spiel gegen Fredenbeck über Knieschmerzen geklagt, und Mittelmann Andrej Kunz hätte ihm ein Foto mit einem dicken Knöchel geschickt, will Müller die Personalsituation abwarten.

Stenogramm

TV Neerstedt – VfL Fredebeck II 30:28 (14:17)

TV Neerstedt: Pecht, Oltmanns - Ch. Steenken, Schrader (7), Marcel Reuter (2), Hoffmann (4), Schuetzmann (10/4), Kolpack, Uken, Poppe (1), Siemer (1), Auffarth, Kunz (5/1)

VfL Fredenbeck II: Dittmann, J. Paulsen - Martens, Ohm (1), Fuhr (6), Thünemann, Romund, L. Paulsen, Dietrich, Möller (5), Richter (5), Bohmann (2), Bähnck, Müller (9/5)

Siebenmeter: TVN 6/5, VfL 5/5

Zeitstrafen: TVN 4, VfL 7

Schiedsrichterinnen: Laura Paßora/Lisa Wegner

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