TV Neerstedt verliert 30:33 in Bremervörde / „Gefühlte Ein-Tor-Niederlage“

Schützmann und Schilke vergeben Ausgleichschance

+
Linksaußen Thomas Schützmann hatte die Chance zum 31:31, verwarf aber. ·

Neerstedt - „Gut gespielt, aber leider keine Punkte eingefahren“ – so lautete das Fazit von Trainer Dag Rieken nach der 30:33 (16:16)-Niederlage des Handball-Oberligisten TV Neerstedt beim TSV Bremervörde. Ausschlaggebend für die vierte Saisonpleite waren die vielen Gegenstoßtore.

„Wir sind nicht richtig aus dem Quark gekommen“, berichtete Dag Rieken. Über 0:3 (4.) gerieten seine Schützlinge mit 1:5 ins Hintertreffen (10.). Danach kämpften sich die Neerstedter aber auf 6:7 (15.) heran, glichen zum 10:10 (21.) aus und gingen sogar mit 14:12 (27.) in Führung. Doch praktisch mit dem Pausenpfiff kassierte der Tabellenzehnte das 16:16.

Die Neerstedter 6:0-Deckung mit Eike Kolpack und Björn Schilke im Innenblock hatte die Achse Salkic/Hölling gut im Griff. Zwar erzielte Rückraumspieler Adnan Salkic sieben Treffer, sechs davon resultierten jedoch aus Siebenmetern. Kreisläufer Marcus Hölling musste sich mit drei Toren begnügen. „Die beiden haben wir ganz gut reduziert“, meinte Dag Rieken. Dafür schenkte Linksaußen Philipp Meyer seinem Team sieben Mal ein.

Nach dem Seitenwechsel blieb es eng. „Dann haben wir uns ein paar technische Fehler geleistet, die Bremervörde mit Gegenstößen bestraft hat“, sagte Dag Rieken. Nach dem 17:21 robbten sich die Gäste zwar bis auf 28:29 (55.) und 29:30 (57.) heran und hatten beim 30:31 in der Schlussminute zwei Mal die Chance zum Ausgleich. Doch Thomas Schützmann und Björn Schilke, der im Angriff wieder am Kreis agierte, verwarfen. Dafür netzte die Crew von TSV-Coach Ralf Böhme noch zwei Mal.

„Gefühlt ist das eine Ein-Tor-Niederlage“, sagte Dag Rieken. „Ein Punkt wäre durchaus drin gewesen, theoretisch sogar zwei.“ Doch das verhinderten auch einige Latten- und Pfostentreffer. Zudem kritisierte Rieken das Schiedsrichtergespann Lionel Etzen/Markus Tannert (Werder Bremen) für das seiner Meinung nach unausgewogene Siebenmeterverhältnis (8:3 für Bremervörde).

„Insgesamt stimmen mich das Spiel und die Moral aber durchaus zuversichtlich“, bilanzierte Dag Rieken. Allerdings sorgt er sich um Rückraumspieler Torben Kruse, der sich in der zehnten Minute vermutlich einen Nasenbeinbruch zugezogen hat. · mar

TV Neerstedt: Kuper, Depenbrock - Kruse (5), Schilke (5), Schützmann (4), Carsten-Frerichs (4), Schulenberg (5/3), T. Kolpack (3), E. Kolpack (3), Busse (1), Timmermann, Freese.

Mindestens 35 Tote bei Absturz eines Fracht-Jumbos

Mindestens 35 Tote bei Absturz eines Fracht-Jumbos

Berlin Fashion Week: Vom Kaufhaus bis zur Volksbühne

Berlin Fashion Week: Vom Kaufhaus bis zur Volksbühne

Kerber macht es bei Melbourne-Rückkehr spannend

Kerber macht es bei Melbourne-Rückkehr spannend

Amri war nahezu wöchentlich Thema bei Behörden

Amri war nahezu wöchentlich Thema bei Behörden

Meistgelesene Artikel

Eine schlagkräftige Familie

Eine schlagkräftige Familie

„Futsal tut nicht weh“

„Futsal tut nicht weh“

Schütte soll hinten abdichten

Schütte soll hinten abdichten

Meiners-Crew hofft auf lautstarke Fanunterstützung

Meiners-Crew hofft auf lautstarke Fanunterstützung

Kommentare