TV Neerstedt II tut nicht mehr als nötig / HTB steckt Fastenau-Aus prima weg

Schuetzmann haut sich voll rein

Siebenfacher Torschütze: Harpstedts Kreisläufer Philipp Gröper (am Ball). Foto: Büttner

Neerstedt/Harpstedt – Vor dem direkten Duell am Sonnabend, 29. Februar, 17 Uhr, haben sich die Regionsoberliga-Handballer des TV Neerstedt II und des Harpstedter TB mit Siegen auf das Nachbarschaftsderby eingestimmt.

TV Neerstedt II – SG SV Friedrichsfehn/TuS Petersfehn II 28:26 (17:12): Der klare Hinspielerfolg (30:21) war offenbar fest in den Köpfen der Neerstedter verankert, denn im Gegensatz zum Tabellensechsten tat der Spitzenreiter nicht mehr als nötig. „Trotzdem hatte ich nie Angst, dass wir das Spiel verlieren könnten“, meinte Betreuer Thomas Lindenthal. Obwohl sie in der Abwehr nicht konsequent genug zupackten, konnten sich die Grün-Weißen vom 6:6 (13.) über 10:6 (16.) bis zur Pause auf fünf Treffer absetzen. In der zweiten Halbzeit kamen die Gäste auf 17:19 (39.) heran. Doch der Klassenprimus dehnte seinen Vorsprung wieder bis auf 23:17 (45.) aus und ließ sich auch in der hektischen Schlussphase nicht mehr von der Siegerstraße abbringen. Mit elf Treffern war Thomas Schuetzmann bester Neerstedter Werfer. „,Tomek‘ hat sich voll reingehauen und ist dahin gegangen, wo es wehtut“, lobte Lindenthal den Spielertrainer. Auch der achtfache Torschütze Niclas Deeken habe auf der linken Seite „richtig Dampf gemacht“.

DSC Oldenburg – Harpstedter TB 19:35 (13:21): Neben den Langzeitverletzten Patrick Gralla und Henning Meyer muss der HTB in Henning Fastenau ab sofort auf einen weiteren Rückraumspieler verzichten. „Hennings Rückenprobleme haben sich leider stetig verschlimmert. Auf ärztliche Empfehlung musste er seine Handballschuhe leider komplett an den Nagel hängen“, berichtete Trainerin Désirée Görzel. Den Schock durch das abrupte Karriereende des 38-jährigen Routiniers verkraftete der HTB ausgesprochen gut und ging von Beginn an vollkonzentriert zu Werke. Bis zum 9:11 (18.) blieben die Hausherren dran, dann verschärften die Harpstedter das Tempo und erarbeiteten sich über 17:10 (24.) eine komfortable 21:13-Halbzeitführung. Den Acht-Tore-Vorsprung behaupteten die Gäste bis zum 23:15 (39.). Dann kassierte der Oldenburger Haupttorschütze Janik Seebeck, der bis dahin neunmal eingenetzt hatte, seine dritte Zeitstrafe. Nach der Disqualifikation des 23-Jährigen war der DSC völlig chancenlos. „So konnten wir die letzten 20 Minuten relativ locker runterspielen und allen Spielern, inklusive Betreuer Patrick Deickert, Einsatzzeit geben“, sagte Désirée Görzel. Sie freute sich über eine „geschlossene Mannschaftsleistung“, aus der Bernhard Dasenbrock (14/6) und Philipp Gröper (7) noch herausragten.  mar

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