Handball-Oberliga: Neerstedts Frauen empfangen GW Mühlen / Anna Rippe fällt mit Schlüsselbeinbruch aus

Schröder-Brockshus erwartet spannendes Duell

Geht von einem engen Spiel aus: Neerstedts Trainierin Cordula Schröder-Brockshus.
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Geht von einem engen Spiel aus: Neerstedts Trainierin Cordula Schröder-Brockshus.

Neerstedt – Der nächste Versuch steht an: Nachdem Handball-Oberligist TV Neerstedt beim Schlusslicht HSG Bützfleth/Drochtersen nicht über ein 16:16 hinausgekommen war, soll es nun im dritten Heimspiel der Saison mit dem ersten Sieg klappen. Vor eigenem Anhang geht es für das Team von Trainerin Cordula Schröder-Brockshus an diesem Sonnabend, 17.00 Uhr, gegen einen Dauerrivalen der vergangenen Jahre – GW Mühlen kommt in die Gemeinde Dötlingen.

Beide Teams haben nach fünf Spielen 2:8 Punkte auf dem Konto. „Gegen Mühlen waren es immer spannende Spiele“, erwartet Schröder-Brockshus auch dieses Mal ein enges Match.

Verzichten muss Neerstedts Trainerin in dem Duell „Grün-Weiß“ gegen „Grün-Weiß“ auf Anna Rippe. Bei der jungen Rückraumrechten hat sich die Verletzung aus der Partie bei der HSG Bützfleth/Drochtersen als Schlüsselbeinbruch herausgestellt. „In diesem Jahr wird Anna nicht mehr auflaufen“, gehen Schröder-Brockshus langsam die Rückraumspielerinnen aus. Mit Miriam Müsch, Jette Weiland und Kirsten Kurok hat die Übungsleiterin des Tabellenvorletzten nur noch drei nominelle Spielerinnen für die zweite Reihe im Kader. Gegen Mühlen könnte Lisa Rangnick ihr Comeback im Rückraum geben. Nach ihrem Wechsel von der TSG Hatten/Sandkrug nach Neerstedt hatte Maik Haverkamp die 28-Jährige vor drei Jahren im Spiel gegen den SV Werder Bremen II aus einer personellen Notlage heraus an den Kreis beordert. Der Vorgänger von Schröder-Brockshus hatte damit ein gutes Näschen bewiesen. Sechsmal war die gelernte Rückraumspielerin bei ihrem Debüt auf der ungewohnten Position erfolgreich – fortan war der Kreis die neue Heimat von Lisa Rangnick. Derweil hat Johanna Stuffel nach ihrer Schulterverletzung aus dem Testspiel gegen die HSG Hunte-Aue Löwen am Donnerstag erstmals wieder mit der Mannschaft trainiert. „Ob es schon wieder für Kurzeinsätze reicht, müssen wir abwarten“, will Schröder-Brocks- hus trotz der angespannten Personallage kein Risiko eingehen.

Mühlen musste sich am vergangenen Spieltag nach einem 10:18 zur Halbzeit bei der HSG Wilhelmshaven mit 27:29 geschlagen geben. Bis auf ein Tor kämpften die Gäste sich bei ihrem Gastspiel in der Jadestadt zwischenzeitlich heran. Lange Zeit hatte das Team von Andreas und Hiltrud Espelage Probleme mit der 3:2:1-Abwehr der HSG. „Wir müssen ein Augenmerk auf Isabelle Bolles und Paula Zerhusen richten. Mühlen ist auf jeden Fall eine andere Hausnummer als die HSG Bützfleth/Drochtersen“, geht Schröder-Brockshus mit Respekt in die Partie.

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