VfL schrammt am Halbfinale vorbei 

Wildeshauser Ü 47-Volleyballer vergeben im DM-Viertelfinale zwei Matchbälle

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Spielten eine starke DM: die Ü 47-Volleyballer des VfL Wildeshausen.

Wildeshausen – Ein mickriges Pünktchen hat den Ü 47-Volleyballern des VfL Wildeshausen bei der deutschen Seniorenmeisterschaft in Minden zum Einzug ins Halbfinale gefehlt. Nachdem die Huntestädter bei der 1:2-Viertelfinalpleite gegen den USV Halle zwei Matchbälle vergeben hatten, beendeten sie das Turnier als Sechster.

VfL Wildeshausen – SV Schwaig 2:0 (25:16, 25:19): Gegen den Titelverteidiger aus Bayern begannen die Wildeshauser etwas nervös, ehe Mitte des ersten Satzes bei ihnen mehr Ruhe einkehrte und der Spielaufbau kontrollierter wurde. Claus Meyer punktete oft über die Mitte. Im zweiten Durchgang erspielte sich der VfL mit zwei Aufschlagserien einen klaren Vorsprung und hatte bald darauf die Überraschung geschafft.

VfL Wildeshausen – SC Strande 2:0 (25:16, 25:23): Den ersten Durchgang des zweiten Vorrundenspiels entschied die Wittekind-Crew dank einer Aufschlagserie zum Satzende für sich. Den Start in den zweiten Abschnitt verschliefen die Wildeshauser dann etwas (2:9). Mit starken Blöcken sorgten sie aber für den Ausgleich und konnten wenig später den nicht erwarteten Gruppensieg feiern.

VfL Wildeshausen – USV Halle 1:2 (18:25, 25:14, 20:22): Im Viertelfinale gegen den deutschen Meister des Jahres 2017 entwickelte sich ein wahrer Krimi. Halles ehemaliger Nationalspieler Rene Hölzig hatte sich in der Vorrunde verletzt und konnte nicht mehr eingreifen. „Doch auch der Rest der Mannschaft ist eine Klasse für sich und sehr blockstark“, berichtete VfL-Akteur Frank Gravel. Nachdem sich die Sachsen-Anhaltiner den ersten Satz gesichert hatten, legten sie im zweiten schnell eine Fünf-Punkte-Führung vor. Jetzt kam die stärkste Wildeshauser Phase: Dirk Meyer machte Druck mit dem Aufschlag, Andreas Fortmann blockte den gegnerischen Außenangreifer mehrfach in Serie ab. Nach dem Satzausgleich musste der Tiebreak entscheiden. Der Start missriet dem VfL gründlich: Beim 3:11 sah alles nach einer glatten Niederlage aus. Doch die Huntestädter kämpften sich bis auf 9:12 und 11:13 heran. Aber ein guter Angriff bescherte Halle die ersten drei Matchbälle. Diese wehrten die Wildeshauser ab, beim 14:15 und 15:16 noch zwei weitere. Beim 17:16 hatten sie selbst ihren ersten eigenen Matchball. Dieser blieb jedoch genauso ungenutzt wie der zweite beim 19:18. Letztlich verwandelte Halle seinen insgesamt zehnten Matchball zum Sieg.

VfL Wildeshausen – ASV Dachau 2:0 (25:20, 25:12): Gegen den ASV Dachau hatten die Wildeshauser bei den vergangenen drei Meisterschaften jeweils verloren. Diesmal drehten sie den Spieß in der Platzierungsrunde um. Immer wieder waren Dirk Meyer im Außenangriff und Claus Meyer über die Mitte erfolgreich. Im zweiten Satz gab der VfL richtig Gas. „Dachau bekam kein Bein mehr an die Erde und wurde quasi an die Wand gespielt“, meinte Gravel.

VfL Wildeshausen – USV TU Dresden 1:2 (26:28, 25:20, 13:15): Im Spiel um Platz fünf wechselte die Führung zunächst ständig hin und her. Nachdem die Wildeshauser drei Satzbälle abgewehrt hatten und einen eigenen nicht nutzen konnten, ging der erste Abschnitt in der Verlängerung an Dresden. Im zweiten Durchgang trugen die Außenangreifer Andreas Fortmann und Dirk Meyer maßgeblich zum Satzausgleich bei. Diesen Schwung nahm der VfL mit in den Tiebreak und führte beim letzten Wechsel mit 8:5. Dresden egalisierte jedoch zum 13:13. Bei den nächsten beiden Bällen scheiterte Claus Meyer jeweils am gegnerischen Block, und das Spiel war verloren.

Dennoch hatten die Wildeshauser an beiden DM-Tagen hervorragende Leistungen gezeigt und dürfen mit ihrem sechsten Platz sehr zufrieden sein. Den Titel sicherte sich die SG Rodheim durch ihren 2:0-Finalsieg über die DJK TuS Hürth. Bronze holte der USV Halle durch das 2:0 über den MTV 48 Hildesheim.

VfL Wildeshausen: Andreas Fortmann, Marko Gerken, Andreas Gronwald, Frank Gravel, Günter Timpe, Ludger Ostermann, Martin Kumpmann, Claus Meyer, Dirk Meyer, Axel Thuernagel.

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