Fußball: F 2-Junioren des VfL Wildeshausen jubeln in Papenburg

„Schon wieder Mini-Weltmeister!“

Wildeshausen - WILDESHAUSEN (him) · Wenn Trainer Bernd Kinzel seine Fußballtalente von der F 2- Jugend des VfL Wildeshausen als „Wiederholungstäter“ bezeichnet, dann ist das in einem ganz besonders positiven Zusammenhang zu verstehen: Die Wildeshauser sicherten sich auf der „Mini-WM“ im Hallenfußball in Papenburg den Titel – und machten gleichzeitig das Double perfekt, nachdem sie bereits im Sommer den Mini-WM-Titel auf dem Feld in Bösel gewonnen hatten.

„Wahnsinn“, entfuhr es Kinzel unmittelbar nach dem Turnier, das speziell für die Nachwuchskicker des Jahrgangs 2003 ausgeschrieben war. „Schon wieder Mini-Weltmeister! Wir sind wahnsinnig stolz auf die Jungs. Sie haben einen unglaublichen Biss gezeigt und das Turnier verdient gewonnen“, berichtete Kinzel, der zusammen mit Jürgen Hülsmann das Team trainiert.

Bereits im ersten Vorrundenspiel setzten die Wildeshauser, die als „Frankreich“ das Turnier bestritten, das erste Ausrufezeichen: Gegen Kickers Emden (England) gewannen die VfL-Youngster überraschend mit 2:0. Im zweiten Spiel konnte die Wildeshauser „Équipe Tricolore“ gegen Ihringsfehn (Niederlande) einen 0:1-Rückstand aufholen und am Ende mit 2:1 als Sieger den Platz verlassen. Der Rest der Vorrunde war reine Formsache: Gegen den SV Dalum (Portugal) gewannen die Schützlinge des Trainer-Duos Kinzel/Hülsmann mit 3:0, und gegen „Brasilien“ alias Jahn Brinkum gab es sogar einen deutlichen 4:0-Erfolg, so dass der Gruppensieg perfekt und das Finale erreicht war.

Hier sahen die Zuschauer dramatische acht Minuten. Die „jungen Franzosen“ aus Wildeshausen lagen gegen die Sportfreunde Schwefingen (Russland) bereits mit 2:0 in Führung und hatten den sicheren Sieg vor Augen, ehe es mit dem Anschlusstreffer 30 Sekunden vor dem Ende noch einmal spannend wurde. Unmittelbar vor dem Schlusspfiff erhielt Schwefingen noch einen Freistoß, doch mit vereinten Kräften konnten Keeper Philipp Henken und Abwehrspieler Bennet Smolna die Situation bereinigen. Der Rest war Jubel pur, und zu den Klängen von „We are the champions“ ließen sich Niklas Staedler, Theo Janotta, Tom Kinzel, Philipp Hennken, Johannes Hoffrogge, Nico Matten, Tom Großmann, Christopher Plate, Bennet Smolna und Fynn Theuser sowie die Trainer Jürgen Hülsmann und Bernd Kinzel feiern. Zur Mannschaft gehören ferner Max-Philipp Hülsmann, Matthias Kröger, Laurent Schüttler, Kim und Chris Lehmann.

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