VfL verliert nach Ausgleich in der Nachspielzeit noch mit 1:2 in Wiefelstede

Schneiders später Treffer am Ende doch wertlos

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Lukas Schneider traf zum 1:1 – trotzdem stand der VfL mit leeren Händen da.

Wildeshausen - Das ist bitter! 70 Minuten rannte Bezirksligist VfL Wildeshausen beim SV Eintracht Wiefelstede einem Rückstand hinterher. Als Lukas Schneider in der dritten Minute der Nachspielzeit zum 1:1 traf, schienen die Gäste zumindest einen Teilerfolg mitnehmen zu können. Doch weil Fußballspiele mitunter auch mal 96 Minuten dauern, standen die Krandel-Kicker nach dem 2:1 von Michael Behrens am Ende mit leeren Händen da.

„Wir haben richtig viel investiert und müssen das Spiel deshalb gewinnen“, sagte der enttäuschte VfL-Coach Jörg Peuker. „Fußballerisch war das gut. Leider haben wir es nicht verstanden, die Lücken zu nutzen. Aus unseren Chancen müssen wir unbedingt mehr machen  – da waren wir nicht effektiv genug“, analysierte Peuker, während der Tabellenvorletzte im Abstiegskampf einen unverhofften Dreier feierte.

Wie von Peuker erwartet, standen die Wiefelsteder sehr tief und ließen sein Team in dessen Hälfte unbehelligt gewähren. Nachdem Jannik Wallner die Möglichkeit zur Führung ausgelassen hatte (15.), steuerte Eintrachts Sven van Laaten plötzlich allein aufs VfL-Tor zu und traf zum 1:0 (22.). Ausgangspunkt war ein Fehlpass von Marcel Hesselmann, anschließend konnte Matthias Ruhle nicht mehr klären.

In der Halbzeitpause wählte Jörg Peuker deutliche Worte. Die Ansprache nahmen sich seine Schützlinge zu Herzen und kamen durch Maximilian Seidel (59.), Marcel Hesselmann (66./Kopfball), Jannik Wallner (69./Direktabnahme), Jan Lehmkuhl (76./20-Meter-Schuss) und Alexander Kupka (79./Kopfball) zu guten Gelegenheiten. „Wiefelstede stand in der zweiten Halbzeit nur hinten drin und konnte nicht ein Mal für Entlastung sorgen“, berichtete Peuker. Seine Elf wurde belohnt, als eine Direktabnahme von Lukas Schneider zum 1:1 ins Tor trudelte (90.+3).

Weil die Ammerländer vor dem Ausgleich ordentlich das Zeitspiel gepflegt hatten, gab Schiedsrichter Steffen Jagdmann (DJK SG Wilhelmshaven) noch etwas obenauf. Nach einem Freistoß von der Mittellinie traf Michael Behrens aus dem Getümmel zum 2:1. „Dass du in der 96. Minute so’n Ding kassierst, ist Schrott!“, schimpfte Jörg Peuker und haderte mit dem Schicksal: „Wir haben alles gegeben, aber irgendwo hat uns in dieser Woche das Glück verlassen.“ · mar

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