Schmale und Flege treffen beim 2:0 gegen Bockhorn / „Kollektiv ist ’ne Wucht“

Elias Analyse sitzt: Lob von Taktikfuchs Schütte

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Jan Lehmkuhl (l.) hat Bockhorns Jakub Kurzawa sicher im Griff.

Wildeshausen - Von Sven Marquart. Sein Bauchgefühl verhieß Marcel Bragula nichts Gutes: Vor der Partie gegen den BV Bockhorn verspürte der Trainer des Fußball-Bezirksligisten VfL Wildeshausen ein leichtes Grummeln in der Magengegend. „Deshalb habe ich zu Marco Elia gesagt, dass wir diesmal vielleicht mit einem Unentschieden leben müssen.“ Bragulas Co-Trainer war anderer Meinung und „überzeugt, dass wir das Ding ziehen“. Er sollte Recht behalten. „Ich verbeuge mich vor Marcos Nase“, sagte Marcel Bragula nach dem 2:0 (1:0).

Lob erhielt Marco Elia zudem vom Gegner. „Er hat die Spielbeobachtung gemacht und uns gut analysiert“, meinte Bockhorns Coach Sebastian Schütte, selbst ein gewiefter Taktiker. Dass sein offensivstarkes Team diesmal „große Probleme im Abschluss“ hatte, war sicherlich auch Elias Scouting geschuldet.

Aber auch die Krandel-Kicker taten sich zunächst schwer, nach der zweiwöchigen Spielpause ihren Rhythmus zu finden. Mit Daniel Pasker, Rene Tramitzke, Tobias Düser, Valdrin Stublla, Tobias Kern, Sascha Görke und Dennis Schröder fehlte außerdem ein Drittel des Kaders. Bragula wollte „gar nicht aufzählen, wer nicht da war“, freute sich aber umso mehr, dass seine Crew die Ausfälle kompensieren konnte. „Das Kollektiv ist ’ne Wucht“, schwärmte der Übungsleiter.

Die erste Chance bot sich dann auch den Gästen: Lennart Flege ließ Wilke Runkel ziehen, der jedoch nur das Außennetz traf (8.). Die Wildeshauser wurden das erste Mal in der 36. Minute so richtig torgefährlich: Mit Unterstützung der Latte klärte BVB-Keeper Immo Lammers einen Kopfball von Kai Schmale zur Ecke. Bei der anschließenden Hereingabe von Jan Lehmkuhl kam erneut Kai Schmale angerauscht und wuchtete den Ball zum 1:0 ins Netz (36.). „Das haben wir am Freitag noch einstudiert, dass er da hingehen soll“, freute sich Marcel Bragula. Mit einer starken Doppelparade gegen Divan Erkek und Patrick Degen rettete VfL-Torhüter Sebastian Pundsack den knappen Vorsprung in die Pause (44.).

In der zweiten Halbzeit steigerten sich die Gastgeber erheblich, und Marcel Bragula sah „eine unserer besten Saisonleistungen“. Nachdem Janek Jacobs den Ball an den Pfosten gezirkelt hatte (54.), verpassten Kai Schmale und Storven Bockhorn eine Flanke von Jan Lehmkuhl nur knapp (59.). Dann köpfte Lennart Flege einen Freistoß an die Latte, setzte ernergisch nach und traf zum 2:0 (60.).

Abgesehen von einem abgefälschten Schuss Niklas Fasshauers auf den Querbalken (68.) brachten die Bockhorner keine nennenswerten Angriffsaktionen zustande. Deshalb konnte sich Storven Bockhorn sogar den Luxus erlauben, mit einem Handelfmeter an Immo Lammers zu scheitern (75.).

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