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Absteiger VfL Wildeshausen beendet Landesliga-Saison mit zwei 0:3-Niederlagen

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Von: Sven Marquart

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 Zornitsa Kostadinova (vorne) bei der Ballannahme. Lara Themann beobachtet ihre Teamkollegin.
Gewannen in der gesamten Saison nur zwei Sätze: die Landesliga-Volleyballerinnen des VfL Wildeshausen um Zornitsa Kostadinova (vorne) und Lara Themann. © Tamino Büttner

Wildeshausen – Deprimierendes Ende einer verkorksten Saison: Mit zwei 0:3-Niederlagen gegen den TuS BW Lohne II und bei der SG Ofenerdiek/Ofen haben die Landesliga-Volleyballerinnen des VfL Wildeshausen die Spielzeit 2021/2022 beschlossen. In der coronabedingt als Einfachrunde ausgetragenen Serie gelang der Crew um VfL-Kapitänin Sina Meyer kein Sieg. Unter dem Strich stehen ein Punkt und zwei Satzgewinne, resultierend aus dem 2:3 bei den Emder Volleys II. Als Tabellenletzter müssen die Huntestädterinnen den bitteren Gang in die Bezirksliga antreten.

Nachdem einige Routiniers vor der Saison aufgehört hatten, konnte der VfL Wildeshausen nur zwei Spiele absolvieren, ehe der Verband die Serie aufgrund der Pandemie für mehr als drei Monate unterbrach. „Das war kontraproduktiv“, haderte VfL-Coach Gunther Wieking. Denn beim 2:3 in Emden habe seine Mannschaft wirklich gut gespielt: „Ich hatte das Gefühl, dass es aufwärts geht. Dann sind wir wieder gestoppt worden.“ Jahrelang war der VfL in der Landes-, Verbands- oder sogar Oberliga unterwegs. In der nächsten Serie geht es voraussichtlich „nur“ in der Bezirksliga weiter. Das müsse aber nicht unbedingt schlecht sein, findet Wieking, der in der Zwischenzeit „einen noch größeren personellen Umbruch“ erwartet.

TuS BW Lohne II – VfL Wildeshausen 3:0 (25:15, 25:13, 25:17): In den knapp drei Wochen nach dem Doppelspieltag gegen den Wilhelmshavener SSV und SV Dimhausen hatten die Wildeshauserinnen nur wenig trainiert. Gegen den Titelaspiranten setzte Wieking vorwiegend auf seine jüngeren Akteurinnen. „Man hat schon gemerkt, dass uns die Erfahrung und Sicherheit gefehlt hat“, sagte der VfL-Coach. Seinem Team unterliefen unheimlich viele Aufschlagfehler. Und sobald Lohne etwas Druck machte, knickten die Wildeshauserinnen ein. Zwar hatte sich Wieking für die Partie nicht sonderlich viel ausgerechnet. „Aber dass es so deutlich wird, hätte ich auch nicht erwartet“, meinte der 53-Jährige. Sein Team fand zu keiner Zeit ins Spiel. „Wir waren gar nicht richtig drin, da war es auch schon vorbei.“

VfL Wildeshausen: Angela Bleyle, Monika Blömer, Lara Themann, Klara Schütte, Roxy Hillmann, Johanna Albers, Zornitsa Kostadinova, Lea Vosteen, Sina Meyer, Rika Themann, Lea Gebken.

SG Ofenerdiek/Ofen – VfL Wildeshausen 3:0 (25:14, 25:12, 25:23): Tags darauf beim Tabellenvierten um ihre ehemalige Mitspielerin Lea Schwuchow verkauften sich die Wildeshauserinnen nach Ansicht ihres Trainers „tendenziell etwas besser“ und konnten das Spiel zumindest phasenweise ausgeglichen gestalten. In der Endabrechnung gewannen die Gäste aber auch nur vier Bälle mehr als gegen Lohne.

VfL Wildeshausen: Monika Blömer, Lara Themann, Klara Schütte, Roxy Hillmann, Zornitsa Kostadinova, Lea Vosteen, Sina Meyer, Rika Themann, Lea Gebken, Angela Bleyle.

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