eFootball-Landesliga: Wildeshauser Dritte

Schlüter/Lehmkuhl verpassen Titelgewinn

Titel verpasst: Nils Schlüter (l.) und Ole Lehmkuhl belegten in der eFootball-Landesliga Platz drei. Foto: Pasker

Wildeshausen – Kai Osterhus hatte ein ausgesprochen glückliches Händchen. Bei der Erstellung des Spielplans für die eFootball-Landesliga setzte der Dinklager die Partie VfL Wildeshausen gegen den SC BW Papenburg für den sechsten und letzten Spieltag an –  und sorgte damit für ein echtes Finale. Aus Sicht des VfL-Duos Nils Schlüter und Ole Lehmkuhl jedoch ohne Happy End: Die amtierenden Kreismeister verloren die entscheidende Partie mit 4:6 und mussten sich in der Endabrechnung hinter den Siegern aus Papenburg und dem SC Melle 03 mit dem dritten Rang begnügen.

„Das ist auf jeden Fall zu wenig. Wir hatten eigentlich den ersten Platz angepeilt“, meinte Schlüter enttäuscht. Während der 25-Jährige im abschließenden Match seine Pflicht erfüllte und Marco Nakelski durch einen Treffer in der Nachspielzeit mit 3:2 bezwang, war sein Partner Lehmkuhl beim 1:4 gegen Keno Schmidt chancenlos, so dass unterm Strich eine 4:6-Pleite stand. „Ole hatte leider einen schlechten Tag“, bedauerte Schlüter. Somit blieb ihre furiose Aufholjagd ungekrönt.

Denn im Anschluss an die 4:6-Auftaktniederlage gegen den VfR Voxtrup hatten die Huntestädter das Feld mit vier Siegen am Stück nämlich komplett von hinten aufgerollt. Nacheinander besiegten sie den SC Melle 03 (5:4), den SV Union Lohne (10:5), den VfL Oythe (8:7) und den TV Dinklage (3:2), ehe die Serie gegen Papenburg riss.

Der Angriff gewinnt Spiele, die Abwehr Meisterschaften – diese Fußballweisheit lässt sich vom Rasen auch auf die Konsole übertragen. „30 Gegentore in sechs Spielen sind definitiv zu viel“, nannte Schlüter das entscheidende Manko. Zum Trost gab’s vom Fußballbezirk Weser-Ems zwei Trainingsbälle als Anerkennung. Sieger BW Papenburg und der zweitplatzierte SC Melle durften sich über fünf beziehungsweise drei Bälle freuen.

Sowohl der Bezirksvorsitzende Dieter Ohls als auch der Bezirksspielausschussvorsitzende Stefan Brinker waren mit dem eFootball-Einstieg auf Bezirksebene sehr zufrieden. Schlüters Fazit fiel ebenfalls „positiv“ aus, wenngleich er sich gewünscht hätte, dass sich mehr als sieben Teams an dem Wettbewerb beteiligen: „Dann wäre der Ansporn noch größer gewesen.“  mar

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