VfL Wildeshausen empfängt Tabellenführer SV Bad Rothenfelde

Arm in der Schlinge: Kupka verpasst das Spitzenspiel

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Wildeshausens Linksverteidiger Lukas Scheider (r.) laboriert an einer Fußprellung.

Wildeshausen - Hohen Besuch erwarten die Landesliga-Fußballer des VfL Wildeshausen an diesem Wochenende. Am Sonntag, 15 Uhr, gibt Tabellenführer SV Bad Rothenfelde im Krandelstadion seine Visitenkarte ab. „Das ist eine absolute Spitzenmannschaft! Wir freuen uns auf ein großes Spiel und hoffen auf zahlreiche Zuschauer“, fiebert VfL-Coach Marcel Bragula der Partie entgegen.

Die Begegnung verdient durchaus das Prädikat Spitzenspiel, denn die Gastgeber sind nach zehn Spielen ohne Niederlage Tabellensechster. „Diese Ausnahmesituation haben wir uns mit guten Ergebnissen erarbeitet“, betont Bragula. Auch der Klassenprimus schraubt aktuell an einer Serie und ist inzwischen seit fünf Partien ungeschlagen (vier Siege, ein Unentschieden). Die letzte Niederlage kassierte der ehemalige Oberligist am 9. März bei Vorwärts Nordhorn (1:2).

Das Hinspiel verloren die Krandel-Kicker durch einen Treffer von Torsten Kuhlmann mit 0:1 (63.). Weil Bragula und sein Trainerpartner Marco Elia verhindert waren, führte Eike Bothe Regie. Obwohl der Torwarttrainer alle taktischen Register zog, konnte er die Niederlage nicht abwenden. Inzwischen hat Bragula den Titelanwärter zwei Mal beobachtet. Sein Fazit: „Bad Rothenfelde ist hinten brutal stark – sie lassen kaum was zu.“ Und vorne haben die Gäste in Bulani Malungu „eine richtige Granate“. Der Bruder von Addy-Waku Menga (VfL Osnabrück) ist mit 18 Saisontreffern hinter Ustim Schröder vom SC Melle 03 (20) die Nummer zwei der Torjägerliste.

„Bad Rothenfelde wird in Bestbesetzung antreten“, hat Bragula bei seinen Informanten in Erfahrung gebracht. Dagegen muss der VfL-Übungsleiter personell „ein bisschen improvisieren“. Heikel wird es im Abwehrzentrum und auf den Außenpositionen. Alexander Kupka trägt seinen Arm in der Schlinge und fällt mit einer Schultereckgelenkprellung, die er sich beim 1:1 in Wilhelmshaven zugezogen hatte, vier bis sechs Wochen aus. Weil auch Jan Gusfeld-Ordemann (Sprungelenksprobleme) nicht zur Verfügung steht, dürfte Storven Bockhorn neben Lennart Flege in die Innenverteidigung rücken. Linksverteidiger Lukas Schneider laboriert an einer Fußprellung. Die Flügelstürmer Maximilian Seidel und Janek Jacobs haben muskuläre Probleme. „Das riecht nach einer Systemumstellung“, meint Bragula. Der 41-Jährige ist jedoch weit davon entfernt zu klagen: „Ich sehe das als Herausforderung. Wir haben überhaupt nichts zu verlieren. Und ich bleibe dabei: In dieser Liga kann jeder jeden schlagen.“

mar

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