FC Huntlosen steht nach dem 4:1 über den TV Dötlingen weiter an der Spitze der Kreisliga A

Schindler: „Eine Wohltat, auf die Tabelle zu gucken“

Verdiente Sieger: Sebastian Merz (l.) feierte mit dem FC Huntlosen einen 4:1-Erfolg, auch wenn Dötlingens Enis Stublla (r.) das zwischenzeitliche 1:1 gelungen war.
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Verdiente Sieger: Sebastian Merz (l.) feierte mit dem FC Huntlosen einen 4:1-Erfolg, auch wenn Dötlingens Enis Stublla (r.) das zwischenzeitliche 1:1 gelungen war.

Huntlosen – Zweiter Sieg im zweiten Spiel: Der FC Huntlosen hat durch das 4:1 (1:1) über den TV Dötlingen die Tabellenführung in der Kreisliga-Staffel A behauptet. „Es ist eine Wohltat, auf die Tabelle zu gucken, auch wenn sie noch nicht viel aussagt. Das ist auf jeden Fall gut fürs Selbstvertrauen“, freute sich FCH-Coach Jan Schindler.

Huntlosen bot insgesamt eine starke Leistung. Lediglich in puncto Chancenverwertung sah Schindler Verbesserungsbedarf. Tatsächlich ließen die Gastgeber vor allem in der ersten Halbzeit reihenweise gute Möglichkeiten aus. Stefan Merz (3.), Sebastian Merz (5.) und Kai Harberts (6.) hatten bereits die Führung auf dem Fuß, ehe Leon Fenslage schließlich das 1:0 gelang (7.).

Die Gastgeber attackierten sehr früh und stellten Dötlingen damit vor große Probleme. „Dötlingen ist stark im Angriff. Wenn wir sie hinten beschäftigen, können sie vorne nicht viel machen“, erläuterte Schindler. Sein Plan ging auf. Allerdings versäumte es seine Crew, daraus weiteres Kapital zu schlagen. Fenslage (16./19.) und Felix Dalichau (19.) scheiterten jeweils an Patrick Stefan. „Wenn wir ,Paddel‘ nicht gehabt hätten, hätte es richtig übel ausgehen können“, lobte Dötlingens Trainer Joachim Puchler seinen Keeper. Und plötzlich waren die Gäste wieder im Spiel: Enis Stublla hatte nach einem Einwurf aus dem Gewühl abgezogen – und traf zum 1:1 (25.). „Total unverdient!“, schimpfte Huntlosens machtloser Torhüter Niko Eilks. Stefan Merz, dessen Kopfball an die Latte klatschte (28.), und Dalichau (41.) hätten die Platzherren wieder in Führung bringen müssen. „Belohnt euch endlich!“, forderte Schindler. Stattdessen wäre seine Elf noch vor der Pause beinah sogar in Rückstand geraten: Der eingewechselte Andre Strudthoff hatte Eilks bereits umkurvt, doch der Winkel war schon zu spitz (38.). Trotzdem: „Dass wir überhaupt mit einem 1:1 in die Kabine gehen, war schon ein kleines Wunder“, gab Puchler zu. „Wir müssen 3:1 oder 4:1 führen. Dann hast du keinen Stress“, monierte Schindler.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich nicht viel – mit einer entscheidenden Ausnahme: „Da hat Huntlosen dann getroffen“, sagte Puchler. Dalichau (63.) und Stefan Merz (75.) jeweils per Kopf sowie Fenslage (80.) schossen einen hochverdienten Sieg für ihr Team heraus. „Da waren wir kaltschnäuziger“, meinte Schindler.

„Huntlosen war uns in allen Belangen überlegen“, musste Puchler eingestehen. „Das war mit Abstand die schlechteste Leistung, seit ich Trainer in Dötlingen bin. Es ging ja gar nichts! Wir haben die Bälle unkontrolliert hinten rausgeschlagen und sind dann überlaufen worden“, haderte der 54-Jährige. Dass er praktisch sein letztes Aufgebot auf den Kunstrasen an der Bahnhofstraße geschickt hatte, wollte er nicht als Ausrede gelten lassen.  mar

Stenogramm

FC Huntlosen – TV Dötlingen 4:1 (1:1) - FC Huntlosen: Eilks - Künnemann, Witte (83. Kuhlmann), Jielg (65. Mohn), Bolling, Sebastian Merz, Fenslage, Schallock (87. Pörtner), F. Dalichau, Harberts, Stefan Merz (80. Lamping) - TV Dötlingen: Stefan - Puchler (32. Strudthoff), J. Eilers, J. Bredehöft, Lemke (65. Schemionek), Sandkuhl, Karthäuser (80. S. Hollmann), Struve, Kipper, E. Stublla, Gelder (32. Luers) - Tore: 1:0 (7.) Leon Fenslage, 1:1 (25.) Enis Stublla, 2:1 (63.) Felix Dalichau, 3:1 (75.) Stefan Merz, 4:1 (80.) Leon Fenslage.

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