Rückraumspieler knickt im Abschlusstraining um / Neerstedt kassiert 27:33-Pleite

Schilke wechselt ins Lazarett

+
Zeigte viele starke Paraden: Christoph Kuper. ·

Neerstedt - Die Oberliga-Handballer des TV Neerstedt bleiben vom Pech verfolgt: Nicht nur, dass die Mannschaft von Trainer Dag Rieken bei der HSG Barnstorf/Diepholz mit 27:33 (14:17) verlor. Auch das Neerstedter Lazarett hat Zuwachs bekommen: Björn Schilke knickte beim Abschlusstraining um und dürfte rund vier Wochen fehlen. Der 31-jährige Rückraumspieler ist nach Marcel Kasper und Tim Schulenberg der dritte Akteur, der länger ausfällt.

Trotzdem konnten die Neerstedter das Spiel in Diep holz zunächst offen gestalten. Rieken hatte sich für eine 3:2:1-Deckung entschieden, in der Hoffnung, dass HSG-Kreisläufer Andrius Gerve nicht rechtzeitig aus Litauen zurückkommt. „Genau mit dem Anpfiff erschien er mit seiner Tasche in der Halle“, berichtet Rieken. Zunächst nahm der Litauer aber auf der Bank Platz, und die Gäste lagen bis zum 7:6 (13.) ständig mit einem Tor in Front.

Nach dem 7:7 (15.) bekamen die Hausherren langsam Oberwasser. Inzwischen war Gerve im Spiel und nutzte den Platz in der offensiven Gäste-Abwehr. Außerdem scheiterte der TVN-Angriff nun des Öfteren an Keeper Donatas Biras und lud die HSG zu einfachen Kontertoren ein. Vor allem Nils Mosel war immer wieder erfolgreich. Rieken nahm seine Abwehr zurück und stellte auf eine 6:0-Formation um. Doch seine Schützlinge bekamen die bärenstarke rechte Angriffsseite der Gastgeber mit Mosel (11) und Arunas Srederis (8) nicht in den Griff.

Im Angriff lief bei Neerstedt bis in die Schlussphase der ersten Halbzeit nicht mehr viel zusammen. In Überzahl lagen die Barnstorfer mit 16:12 deutlich vorne (28.), ehe Bastian Carsten-Frerichs und Stefan Timmermann noch einmal auf 14:16 verkürzen konnten (29.).

Die Rieken-Mannen kamen sehr schlecht aus der Pause und tappten gleich in die Konterfalle des Titelanwärters, der auf 20:15 davon zog (33.). Zu diesem Zeitpunkt war der Drops eigentlich schon gelutscht, zumal der gute TVN-Torwart Christoph Kuper nach einer Abwehraktion im eigenen Torkreis für zwei Minuten auf die Strafbank musste.

Doch Neerstedt steckte nicht auf und kämpfte weiter. Allerdings ließen die Kräfte bei allen Gästeakteuren merklich nach. „Der Wille war zwar da, aber die Spieler konnten meine Vorgaben nur bedingt umsetzen“, sagte Dag Rieken. Vor allem Eike Kolpack ist immer noch nicht im Vollbesitz seiner Kräfte. Auch deshalb produzierte der Halblinke einige Fehlwürfe. Zu allem Überfluss sah Stefan Timmermann nach einem groben Foulspiel noch die Rote Karte (50.). „Bei der HSG kann man verlieren. Aber die Niederlage gegen Bissendorf schmerzt immer noch sehr. Nun sind wir gegen Bützfleth zum Siegen verdammt“, meinte Dag Rieken. · wz

TV Neerstedt: Kuper, Depenbrock - T. Kolpack (1), Schützmann (1), Schröder-Brockshus (2), Kruse (4), Carsten-Frerichs (3/1), Busse (1), Timmermann (4), Freese (2), E. Kolpack (9/5).

Alexander Zverev nun gegen Nadal - Djokovic ausgeschieden

Alexander Zverev nun gegen Nadal - Djokovic ausgeschieden

Die deutschen Promis bei der Berliner Fashion Week - Bilder

Die deutschen Promis bei der Berliner Fashion Week - Bilder

Grippewelle 2017: Die aktuelle Lage in Deutschland

Grippewelle 2017: Die aktuelle Lage in Deutschland

Werder-Training am Donnerstag

Werder-Training am Donnerstag

Meistgelesene Artikel

„Futsal tut nicht weh“

„Futsal tut nicht weh“

Titel durchkreuzt Peukers Pläne

Titel durchkreuzt Peukers Pläne

„Hardy“ Dasenbrock gibt beim 33:34 ein starkes Comeback

„Hardy“ Dasenbrock gibt beim 33:34 ein starkes Comeback

Kläner geht auf Nummer sicher

Kläner geht auf Nummer sicher

Kommentare