VfL Wildeshausen muss sich mit Remis begnügen

Scherf, Rang und Gediga haben Siegpunkt vor Augen

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Wildeshausens Thomas Gediga (Bild) musste sich nach einer 2:0-Satzführung noch mit 10:12 im entscheidenden fünften Durchgang Laxtens Marc Berning geschlagen geben.

Wildeshausen - Wertvoller Punktgewinn für die Herren des VfL Wildeshausen im Abstiegskampf der Tischtennis-Bezirksoberliga: Gegen den Tabellenzweiten SV Olympia Laxten erkämpfte der Aufsteiger ein schneidiges 8:8 und baute so seinen Vorsprung zum Relegationsplatz auf vier Zähler aus.

Wirklich zufrieden stellte der Teilerfolg die Gastgeber aber nicht: „Vor der Partie hätten wir das 8:8 natürlich unterschrieben, aber nach dem Spielverlauf muss man fast schon von einem Punktverlust sprechen“, sagte Wildeshausens Nummer drei, Michael Rüdebusch. Kann man so sagen, da der VfL das Match zunächst komplett im Griff hatte.

Die Hausherren hatten ihre Doppel geschickt umgestellt. „Wir wollten einen neuen Reizpunkt setzen“, erläuterte Rüdebusch. Dafür wären er und seine Teamkollegen fast mit einer komfortablen 3:0-Führung belohnt worden. Zwei Partien gingen an den VfL. Allerdings schrammte die Vater-Sohn-Kombination Helmut und Fabian Rang beim 10:12 im fünften Satz gegen Keller/Fabian Varel nur haarscharf am Sieg vorbei. Besonders bitter: Beim Stand von 10:10 unterlief ausgerechnet Routinier Helmut Rang einen Fehlaufschlag.

Doch zunächst schien dieser Patzer folgenlos zu bleiben. Dank des äußerst stabilen Nervenkostüms zog Wildeshausen in Gestalt von Guido Grützmacher, Helmut Rang, Michael Rüdebusch und Carsten Scherf deutlich auf 6:1 davon. Bis auf Grützmacher, der Alexander Keller in vier Sätzen bezwang, mussten dabei sämtliche VfL-Akteure in den Entscheidungssatz.

Zu diesem Zeitpunkt sprach alles für den Bezirksoberliga-Frischling, woran auch Niederlagen von Fabian Rang und Thomas Gediga nichts änderten. Denn postwendend konterte Grützmacher mit seinem Viersatztriumph im Spitzeneinzel über Marius Varel zum 7:3. Und nach der knappen Viersatzniederlage von Rang senior gegen Keller behauptete sich der glänzend aufgelegte Rüdebusch gegen Fabian Varel zum scheinbar vorentscheidenden 8:4.

Doch der Schein trog. Obwohl Scherf, Fabian Rang und Gediga angesichts von 2:0-Satzführungen allesamt den Siegpunkt schon vor Augen hatten, mussten sie am Ende passen, so dass Laxten urplötzlich auf 7:8 heran war. Aber einen Pfeil hatte Wildeshausen ja noch im Köcher. Grützmacher/Scherf konnten nun alles klar machen, scheiterten jedoch in vier Sätzen an Keller/Fabian Varel zum bitteren 8:8-Endstand.

drö

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