„Scharfschütze“ Borchert Finke versenkt fünf Dreier – 90:72

SC Wildeshausen verbessert sich durch Sieg über BV Essen auf Rang fünf

Borchert Finke (l.) traf gegen den BV Essen fünfmal von jenseits der 6,75-Meter-Linie. - Foto: Marquart
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Borchert Finke (l.) traf gegen den BV Essen fünfmal von jenseits der 6,75-Meter-Linie. 

Wildeshausen - Ein Dreierfeuerwerk haben die Bezirksliga-Basketballer des SC Wildeshausen beim 90:72 (46:37)- Heimerfolg über den BV Essen abgebrannt. Der Aufsteiger versenkte insgesamt zehn Würfe von jenseits der 6,75-Meter-Linie im Korb. Als „Scharfschütze“ tat sich besonders Borchert Finke hervor. Der Aufbauspieler traf allein fünfmal aus der Distanz. Alexander Grote war viermal erfolgreich, Marcel Pavel einmal. Durch den Sieg zogen die Wildeshauser in der Tabelle an den Gästen vorbei auf Rang fünf.

Ganz ungewohnt, erhielt Spielertrainer Edward Brouwer diesmal am Spieltag keine Absagen. Somit standen in der Wildeshauser Spalte auf dem Spielberichtsbogen elf Namen. Mit Ausnahme von Jungendspieler Alessandro Bianchi kamen auch alle SCW-Akteure zum Einsatz. „Demnächst müssen wir Spieler aus dem Kader streichen, wenn André und Pascal Pavel sowie Christian Wendeln wieder fit sind“, sagte Sportchef Michael Haake: „Das ist vor allem mit Blick auf die nächste Saison wichtig.“

Die Hausherren taten sich im ersten Viertel dennoch schwer. Das lag vor allem daran, dass die Essener eine sehr hohe Trefferquote hatten. So musste Brouwer bereits nach sechs Minuten eine Auszeit nehmen, weil die Gästeführung auf 13:8 angewachsen war. Zwei Minuten später hieß es sogar 18:12. Doch Pavel und Grote sorgten mit Dreiern dafür, dass ihr Team lediglich mit einem Punkt Rückstand ins zweite Viertel startete (20:21).

Philipp Weihs hat „wichtige Rebounds geholt“

Dani Morina sorgte dann für die erste Wildeshauser Führung – 23:21 (11.). Zwischen der 13. und 16. Minute folgte dann die beste Phase der Gastgeber, als sie ihren Vorsprung vom 28:26 mit einem 14:0-Lauf auf 42:26 ausbauten. „Dabei hat mir vor allem Philipp Weihs viel Spaß gemacht. Er hat zwar keine Punkte erzielt, aber gegen Essens körperlich weit überlegenen Center sehr gut dagegen gehalten und einige wichtige Rebounds geholt – das war echt klasse!“, lobte Brouwer. Anschließend ließ die Konzentration seiner Crew jedoch wieder etwas nach, so dass die Essener bis zur Halbzeit auf 37:46 verkürzen konnten.

Beim 59:45 (26.) schien die Partie zugunsten der Huntestädter gelaufen zu sein. Noch aber ließen sich die Gäste nicht abschütteln und kamen bis auf 54:61 heran. Bis zur 32. Minute schmolz der Wildeshauser Vorsprung auf fünf Zähler zusammen. Aber mit zwei schnellen Dreiern von Borchert Finke und zwei Punkten von Marcel Pavel wuchs das Polster wieder auf 13 Zähler an. 

Am Mittwoch geht es gegen Quakenbrück

Anschließend stellte der Gästecoach auf eine Mann-Mann-Verteidigung um. Das kam den Wildeshausern entgegen. „Wenn wir etwas gut können, ist es die Offensivarbeit gegen eine Mann-Verteidigung“, erläuterte Alexander Grote. Das spiegelte sich dann auch im deutlichen Endergebnis von 90:72 wider.

Bereits am diesem Mittwoch, 20 Uhr, muss der SC Wildeshausen zum Nachholspiel beim Spitzenreiter TSV Quakenbrück II antreten. „Wenn wir einen Sahnetag haben und Quakenbrück vielleicht nur 80 Prozent bringt, dann haben wir eine Möglichkeit das Spiel zu gewinnen“, meint Haake.

SC Wildeshausen: Efe Alkanat, Alexander Baal, Alessandro Bianchi (n. e.), Edward Brouwer, Borchert Finke (28), Rudi Finke (13), Alexander Grote (29), Tim Hoffmann (2), Dani Morina (7), Marcel Pavel (11), Philipp Weihs.

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