VfL Wildeshausen zu Landesklasse Süd

Schaper vor Wechsel zu TV Cloppenburg

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Inken Schaper (am Ball) steht vor einem Wechsel zum TV Cloppenburg.

Harpstedt/Wildeshausen - Im Jahr 2007 bündelten die Handballabteilungen des Harpstedter TB und des VfL Wildeshausen ihre Kräfte, indem sie sich zur HSG Harpstedt/Wildeshausen zusammenschlossen. Ab der Saison 2018/2019 gehen die beiden Partner bekanntermaßen wieder getrennte Wege.

Die erste Frauenmannschaft sollte eigentlich unter dem Dach des Harpstedter TB weitermachen. Doch dazu kommt es nicht. „Wir hatten leichte Probleme, den Kader aufzufüllen. Die Wildeshauser A-Jugendlichen werden aushelfen, und wir werden auch zusammen trainieren“, erläutert Udo Steinberg. Er ist somit nicht HTB-Coach, sondern Übungsleiter des VfL Wildeshausen.

Außer dem Vereinsnamen gibt es noch eine weitere Änderung: Die Steinberg-Schützlinge werden in der neuen Spielzeit nicht wie bisher in der Landesklasse Nord antreten, sondern in der Südstaffel. Führten die Auswärtsfahrten sonst vorwiegend nach Friesland, Wilhelmshaven und ins Ammerland, geht es künftig verstärkt in Richtung Osnabrück. 

„Da hat wohl jemand bei Google Maps alles genau ausgerechnet und gemeint, dass wir besser nach Süden passen“, meint Steinberg. Neben erhöhtem Fahrstress auf der stark frequentierten Autobahn 1 („Das wird nicht so lustig“) erwartet der Coach auch größeren Aufwand bei der Gegnerbeobachtung. 

In den vergangenen Spielzeiten hatte er aus Munderloh recht kurze Wege nach Sandkrug oder Hude. Künftig muss er mindestens bis nach Goldenstedt oder Vechta fahren.

Cloppenburg meldet Schaper bereits als Neuzugang

Doch die Sache hat laut Steinberg auch ein Gutes: „Hannah Bäumler kann dadurch öfter mitspielen.“ Die 21-Jährige wohnt mittlerweile in Osnabrück und hat es nun einfacher, ihre Teamkolleginnen bei Auswärtspartien zu unterstützen.

Dagegen steht Inken Schaper offenbar vor dem Absprung. Jedenfalls meldet Oberliga-Absteiger TV Cloppenburg die 23-jährige Rechtshänderin auf seiner Internetseite bereits als Neuzugang. Möglicherweise etwas zu voreilig. „Dazu möchte ich nichts sagen, aber ihr Spielerpass liegt noch bei mir“, erklärt Steinberg. 

Sollte er die Zahntechnikerin, die auf Linksaußen und im Rückraum eingesetzt werden kann, dennoch an die Soeste ziehen lassen müssen, wäre das ein herber Verlust: Mit 80 Treffern war Inken Schaper in der vergangenen Saison hinter Anna Görke (81) zweitbeste HSG-Werferin. Zuletzt laborierte sie allerdings an einer Schleimbeutelentzündung. 

Zwei neue Spielerinnen für Wildeshausen?

„Ich sehe den TVC als neue Herausforderung mit der Chance, mich weiterzuentwickeln“, wird Inken Schaper in der Wechselmitteilung des künftigen Landesligisten zitiert.

Alle anderen Spielerinnen seines bisherigen Kaders stehen Steinberg auch weiterhin zur Verfügung. Möglicherweise gibt es sogar noch Verstärkung. „Wir haben drei externe Leute im Training. Ich hoffe, dass wir uns zumindest mit zweien einig werden. Aber bevor ich nicht die Pässe in Händen halte, kann ich keinen Vollzug melden“, sagt Steinberg. - mar

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