Schaper fasst sich ein Herz

HSG Harpstedt/Wildeshausen macht es beim 24:23 unnötig spannend

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Rückraumspielerin Inken Schaper (beim Wurf) erzielte beim 24:23 über die HSG Neuenburg/Bockhorn insgesamt sieben Treffer, darunter drei ganz wichtige in der Schlussphase.

Wildeshausen - Zwei Punkte hatte Udo Steinberg vor dem Heimspiel gegen die HSG Neuenburg/Bockhorn in aller Deutlichkeitkeit verlangt. Die Landesklassen-Handballerinnen der HSG Harpstedt/Wildeshausen gehorchten und erfüllten die Forderung ihres Coaches mit dem 24:23 (12:11). „Das war ein ganz wichtiger Sieg. Als Trainer wünscht man sich mehr davon“, sagte Steinberg.

Dabei machte es seine Crew unnötig spannend. Als Inken Schaper knapp sechs Minuten vor Schluss das 24:20 erzielt hatte, deutete alles auf einen ungefährdeten Erfolg der Gastgeberinnen hin. Doch dann verkürzten Alke Janssen, Isabelle Cassens und Henrike Nieland auf 23:24. Der Sieg hing plötzlich am seidenen Faden. Drei Sekunden vor ultimo bekamen die Gäste noch einen Freiwurf zugesprochen. Aber Anika Pawils setzte den Ball neben das Tor. „Es wäre auch nicht verdient gewesen, wenn Neuenburg noch ein Unentschieden geholt hätte“, atmete Steinberg auf.

Die Hausherrinnen übernahmen beim 3:2 (3.) von Sarah Oehlerking das Kommando und bauten ihren Vorsprung über 6:3 (7.) auf 11:7 (25.) aus. Zur Pause hieß es dann aber nur 12:11. „Die Abwehr hat mir nicht gefallen. Jede hat für sich allein rumgewurschtelt und ihrer Nebenfrau nicht geholfen. Dadurch haben wir uns ein paar unnötige Gegentore eingefangen“, monierte Steinberg.

Im zweiten Abschnitt verteidigten die Huntestädterinnen dann besser. Außerdem bedachte Steinberg Neuenburgs Haupttorschützin Anika Pawils (8/2) mit einer Sonderbewachung. Diese Aufgabe übernahmen Sarah Oehlerking und Hannah Bäumler. „Das hat gut funktioniert auch wenn es unmöglich ist, sie ganz auszuschalten“, meinte Steinberg. So blieb es eng. Isabelle Cassens konnt mit dem 18:18 (46.) und 19:19 (47.) sogar zweimal für die Friesländerinnen egalisieren. Nun fasste sich Inken Schaper ein Herz. Die Rückraumakteurin erzielte drei der letzten vier Treffer für die HSG Harpstedt/Wildeshausen. „Das waren ganz wichtige Dinger. Inken hat uns im Spiel gehalten“, lobte Steinberg seine insgesamt siebenfache Torschützin. - mar

HSG Harpstedt/Wildeshausen: M. Krieger, Martinkowski - Böttjer, M. Kracke (1), Görke (7/3), K. Abeln (1/1), Bäumler, C. Abeln, Oehlerking (3), Söller (1), T. Meyer-Ebrecht, Eickbusch, Schaper (7), Hübner (4).

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