Kreispokal: Direkt verwandelte Ecke kann Ippeners Aus nicht verhindern

Schamberg wie Basler zu seinen besten Zeiten

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Tobias Kern (r.) hatte direkt nach der Pause die Chance zum Anschlusstreffer. ·

Landkreis - Der TV Jahn Delmenhorst II hat im Achtelfinale des Fußball-Kreispokals für eine dicke Überraschung gesorgt: Der Tabellenzehnte der 1. Kreisklasse schubste den Kreisliga-Zweiten SV Achternmeer nach einem 0:1-Rückstand mit 2:1 aus dem Wettbewerb. Jahns Held war Marvin Heinrich, der beide Treffer erzielte. Auch die SF Littel warfen mit dem Vorjahresfinalisten RW Hürriyet einen klassenhöheren Gegner aus dem Rennen (5:4 nach Elfmeterschießen). Ausgeschieden ist ebenfalls Titelverteidiger TV Munderloh, der dem TSV Ganderkesee mit 1:3 unterlag.

VfL Wildeshausen II – SV Atlas 1:4 (0:2): Bereits nach vier Minuten war die Wildeshauser Kontertaktik hinfällig. Atlas-Verteidiger Florian Knipping köpfte einen Eckball zum 1:0 ein. „Ein Torwartfehler“, meinte VfL Coach Marcel Bragula, denn Keeper Florian Rohe klebte auf der Linie. Zum Abschluss eines Solos von der Mittellinie, bei dem er fünf Wildeshauser stehen ließ, erhöhte Waldemar Kelm auf 2:0 (32.). Direkt nach dem Seitenwechsel lief Tobias Kern allein auf David Lohmann zu, brachte den Ball aber nicht am Atlas-Schlussmann vorbei (46.). Stattdessen drückte Marc Pawletta einen Kopfball von Dominik Entelmann mit der Hacke zum 3:0 über die Linie (57.). Mit einem direkt verwandelten Freistoß verkürzte Norman Holzenkamp auf 1:3 (63.). Doch mit einer schönen Bogenlampe genau in den Winkel stellte Fabian Borrmann den alten Abstand wieder her – 1:4 (86.). „Die erste Halbzeit war schlecht, die zweite war okay. Aber ein Fußballspiel dauert nun mal 90 und nicht bloß 45 Minuten“, sagte Marcel Bragula. Seine Elf habe zu viel Respekt gehabt: „Atlas war keine Übermannschaft.“

SC Colnrade – VfR Wardenburg 6:5 (1:1, 0:1) nach Elfmeterschießen: Gleich den ersten Elfmeter von Sven Hörnlein parierte Colnrades Torwart Ole Grabowski. Alle anderen Schützen trafen. Für die Gastgeber verwandelten Daniel Gösling, Kay-Simon Sommerfeld, André Sommerfeld, Johann-Wilken Lehnhof und Johannes Kirchhoff. Andre Ehne hatte Wardenburg früh per direkt verwandeltem Freistoß mit 1:0 in Führung gebracht (3.). Mit Ausnahme zweier Chancen von André Sommerfeld brachten die Platzherren nicht viel zustande. Nach einer Stunde setzte sich Kay-Simon Sommerfeld gegen drei Wardenburger durch und schloss sein Solo mit dem 1:1 ab (60.). Colnrade drängte, doch Kay-Simon und André Sommerfeld sowie Steffen Siegmann brachten den Ball nicht im Tor unter. „Die drei waren unheimlich lauffreudig, sind vorne draufgegangen und haben gewaltig Tempo gemacht“, lobte SC-Trainer Wolfgang Gloge das Trio. Es ging ins Elfmeterschießen. „Die Elfer haben wird sehr cool weggemacht. Ich denke, dass der Sieg aufgrund der zweiten Halbzeit in Ordnung geht“, sagte Wolfgang Gloge.

TV Dötlingen – TSV Ippener 4:1 (1:0): „Dötlingens Sieg ist verdient – die spielen einen guten Fußball“, zeigte sich TSV-Spielertrainer Andreas Lorer als fairer Verlierer. Die Gastgeber machten von Beginn an Druck und gingen durch Torjäger Niklas Hiegemann mit 1:0 in Führung (25.). Mit einem direkt verwandelten Eckball glich Florian Schamberg zum 1:1 aus (61.). „Ein Traumtor – wie Mario Basler zu seinen besten Zeiten“, schwärmte Andreas Lorer. Im direkten Gegenzug wurde Niklas Hiegemann im Sechzehner gefoult, doch TSV-Keeper Maxim Prieb parierte den Strafstoß von Julian Eilers. Das 2:1 erzielte Johannes Ullerich mit einem satten Distanzschuss in den Knick (71.). Als Ippener aufmachte, erhöhten Hendrik Sandkuhl (78.) und Gerrit Schüler (86.) auf 4:1. „Ippener hat das taktisch sehr gut und clever gemacht. Wir haben lange gebraucht, um das Spiel in die richtige Richtung zu lenken“, sagte Dötlingens Trainer Georg Zimmermann. · mar

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