VfL Wildeshausen setzt Erfolgsserie auch beim SV Holthausen-Biene fort

Sascha Görke ist beim 2:1 der Chef auf dem Platz

Bester Mann auf dem Platz: Wildeshausens Sascha Görke. - Foto: Marquart

Wildeshausen - Langsam, aber sicher wird es unheimlich: Die Erfolgssträhne des Fußball-Landesligisten VfL Wildeshausen hält weiter an. Nach dem 2:1 (0:0) beim SV Holthausen-Biene sind die Krandel-Kicker nun schon seit acht Spielen ungeschlagen (sieben Siege, ein Unentschieden). „Diese Serie ist für einen Aufsteiger schon was Besonderes“, freute sich VfL-Coach Marcel Bragula.

Nach einer eher durchschnittlichen ersten Halbzeit, in der sich beide Mannschaften weitgehend neutralisierten und kaum Chancen herausspielten, drehten die Gäste im zweiten Abschnitt groß auf. „Das war à la bonne heure!“, schwärmte Bragula. Seine Crew bewies nicht nur herausragende taktische Disziplin, sondern kreierte nun auch Tormöglichkeiten.

Bragula und sein Trainerpartner Marco Elia hatten eine 4:4:2-Formation aufs Feld geschickt, in der Torjäger Lennart Feldhus die einzige feste Sturmspitze gab. Wechselweise stießen Maximilian Seidel, Janek Jacobs und Ole Lehmkuhl ins Zentrum, während die beiden anderen die Flügel besetzten. „Maxi war von den dreien der Agilste“, fand Bragula.

In Abwesenheit des gelbgesperrten Storven Bockhorn gab Sascha Görke im Mittelfeld den Takt vor. „Sascha war der Chef auf dem Platz! Wenn ich ein neutraler Zuschauer gewesen wäre, hätte ich gesagt, Wildeshausens Nummer zehn war der Beste der 22 Spieler“, meinte Bragula anerkennend. Ein weiteres Sonderlob zollte er Kai Meyer: „Kai ist eine echte Ratte im Zweikampf! Er klebt wie eine Klette am Gegenspieler – unfassbar!“ So meldete der Rechtsverteidiger Bienes Torjäger Simon Schäfer komplett ab. Einziger Wermutstropfen: Meyer handelte sich früh in der Partie die Gelbe Karte ein (16.) – es war seine fünfte in der laufenden Saison. Damit ist er für das kommende Heimspiel gegen den SC Melle 03 (Sonntag, 3. April, 15 Uhr) gesperrt.

Trotz ihrer bockstarken Vorstellung mussten die Wildeshauser bis zur 74. Minute auf den Führungstreffer warten. Nach einem Eckstoß von Jan Lehmkuhl wuchtete Lennart Feldhus die Kugel am zweiten Pfosten mit dem Kopf zum 1:0 ins Netz. „Unsere Standards sind im Moment brutal gefährlich. Aber das haben wir auch bis zum Erbrechen trainiert, und das zahlt sich jetzt aus“, frohlockte Bragula.

Kurz darauf hatten die Lehmkuhl-Zwillinge Ole und Jan die Riesenchance zum 2:0, doch Florian Hillebrand parierte drei Mal aus kürzester Distanz. „Unglaublich!“, staunte Bragula. Und auch Maximilian Seidel fand in Bienes Keeper seinen Meister. Doch als Ole Lehmkuhl nach einem Pass von Sascha Görke in die Schnittstelle ein weiters Mal allein auf ihn zulief, war Hillebrand machtlos – 2:0 (87.). Zwar gelang dem eingewechselten Mike Hinken gleich danach der 1:2-Anschlusstreffer (89.), doch im Gegensatz zum 3:2 in Bunde, als die Wildeshauser beinahe einen 3:0-Vorsprung noch aus der Hand gegeben hatten, spielten sie es diesmal seriös zu Ende.

Der Sieg war natürlich eine gute Grundlage für den folgenden Mannschaftsabend. „Heute haben sich die Jungs einen verdient“, bestätigte Bragula. - mar

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