Sarah Reinecke hat keine Lust auf Rechenspiele

Ahlhorner SV will DM-Qualifikation fix machen

ASV-Abwehrspielerin Sarah Reinecke (l.) möchte Fakten schaffen. - Foto: Marquart
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ASV-Abwehrspielerin Sarah Reinecke (l.) möchte Fakten schaffen.

Ahlhorn/Brettorf - Der Blick auf die Erstliga-Tabelle sollte die Herzen der einheimischen Faustball-Fans höher schlagen lassen. Aktuell führen die Frauen des Ahlhorner SV (20:4 Punkte) das Tableau vor dem TV Brettorf und dem SV Moslesfehn (beide 18:6) an. Gut möglich also, dass der Landkreis Oldenburg bei der deutschen Meisterschaft am 3. und 4. März in Tannheim gleich drei Eisen im Feuer hat. Das wäre schon ein starkes Stück!

Sarah Reinecke hat keine Lust mehr „auf die Rechnerei“. Die Abwehrspielerin des Ahlhorner SV möchte mit ihren Teamkolleginnen an diesem Sonntag ab 11 Uhr „die DM-Qualifikation fix machen, damit wir das Hotel buchen können“. Dazu würde dem amtierenden deutschen Hallenmeister schon ein Sieg aus den beiden Partien gegen Gastgeber TSV Bardowick und den Tabellenvierten SG Stern Kaulsdorf genügen.

„Gegen beide Gegner haben wir uns in der Vergangenheit immer wieder schwer getan. Wir müssen konzentriert sein und dürfen uns keine Schwächen leisten“, sagt Sarah Reinecke. Zumal Kaulsdorf selbst noch DM-Chancen hat. Weltmeisterin Aniko Müller „kann an einem guten Tag ein Spiel auch schon mal allein entscheiden“, weiß Sarah Reinecke. Und Bardowick sei extrem kampfstark. „Die geben nie auf und können auch mal einen Rückstand aufholen“, erläutert die Europameisterin.

„Kellinghusen ist schlagbar“

Wenn alles gut läuft, könnten auch dem TV Brettorf bereits zwei Zähler aus den Begegnungen mit dem Tabellensechsten VfL Kellinghusen und dem noch sieglosen Schlusslicht TSV Hagenah reichen, um das DM-Ticket zu lösen (Sonntag ab 11 Uhr). „Kellinghusen ist schlagbar. Aber dafür müssen wir uns geschickter anstellen als im Hinspiel“, meint Brettorfs Trainerin Rieke Buck. Der VfL um die kraftvoll schlagenden Angreiferinnen Jacqueline Böhmker und Anika Bruhn ist für ihre Crew „ein kleiner Angstgegner“.

Gastgeber TSV Hagenah um Angreiferin Jana Rapp ist zwar für seinen großen Einsatz bekannt, kassierte aber bislang ausschließlich Niederlagen. „Gerade das sind oft die schwersten Spiele“, fürchtet Rieke Buck. Hinzu kommt Hagenahs Heimvorteil in der engen Oldendorfer Sporthalle, die an beiden Seiten nur wenig Auslauf bietet und mit ihren Holzwänden ein gewisses Verletzungsrisiko birgt. Als sechste TVB-Akteurin fährt Jule Weber mit in den Landkreis Stade. 

mar

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