Neu-Trainer Sander trotzdem stolz

TSV Ippener scheidet mit 1:4 gegen TuS Hasbergen aus Kreispokal aus

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Gefährliche Flanken, hohes Laufpensum und das Tor zum zwischenzeitlichen 1:1: Ippeners Matthias Ideker zeigte gestern Abend eine starke Partie. Am Ende flog er gegen den zwei Klassen höher geführten TuS Hasbergen aber doch aus dem Kreispokal.

Gr. Ippener - Von Cord Krüger. Schade, TSV Ippener! Eine Halbzeit lang bot das komplett neu formierte Team aus der zweiten Kreisklasse dem Kreisligisten TuS Hasbergen gestern Abend in der ersten Runde des Fußball-Kreispokals richtig Paroli, hatte sogar mehr vom ersten Durchgang, musste dann aber dem Klassenunterschied Tribut zollen und verlor mit 1:4 (1:2).

Trotzdem war Neu-Trainer Thorsten Sander hinterher „zu 100 Prozent zufrieden. Man darf nicht vergessen, dass ein großer Teil dieser Mannschaft im letzten Jahr noch in der vierten Kreisklasse gespielt hat“.

Natürlich begannen die zwei Klassen tiefer geführten Platzherren deshalb nervös – und fingen sich schon nach 170 Sekunden das 0:1, als Kevin Lersch einen Ballverlust von TSV-Keeper Marten Kischkat im Spielaufbau bestrafte. Doch Sanders Kollektiv schüttelte sich schnell – und konterte flink. Bei einem dieser Vorstöße verpasste Johannes Pauli eine Flanke von Matthias Ideker, verletzte sich dabei aber am Knie und musste schon nach zwölf Minuten runter. 

Die nächste gefährliche Linksflanke Idekers nahm Patrick Meyer-Ebrecht aus vollem Lauf, doch ein TuS-Akteur klärte zur Ecke (17.). Spätestens bei Sebastian Ottens Freistoß von rechts an den rechten Giebel (23.) wäre das 1:1 verdient gewesen. Doch es fiel in Minute 29 – dank Ideker, der bei einer Ecke im Nachsetzen den Ball über die Linie drückte. Wiederum Ideker zwang Hasbergens Schlussmann kurz darauf zur Glanzparade (34.) – Ippener machte das Spiel! 

In der 38. Minute fällt das 2:1 für Hasbergen

Meyer-Ebrecht hatte mit einem Schuss aus spitzem Winkel Pech (35.) und köpfte bei einem Freistoß von Daniel Timmermann knapp vorbei (36.). Dieser Chancenwucher rächte sich mit der erst zweiten Hasberger Chance: Nico Gawlista verwertete einen Konter über rechts zum 2:1 für den Kreisliga-Aufsteiger (38.).

Trotz der erneuten Führung dürften die Gäste in der Kabine einiges zu hören bekommen haben. Jedenfalls kamen sie deutlich wacher aus der Halbzeitpause. Die Platzherren hingegen mussten den nächsten Ausfall verkraften, weil Defensivmann Timmermann mit einem Krampf vom Platz humpelte. 

Keine Minute später parierte Kischkat gegen Gawlista – doch Jan Giza staubte den Abpraller zum 3:1 ab (52.). „Nach dem dritten Tor gingen bei uns natürlich die Köpfe runter“, räumte Sander ein: „Da war ich froh, dass wir nicht noch mehr kassiert haben.“ Doch Gawlista zielte bei einem Freistoß haarscharf drüber (56.) und donnerte kurz darauf die Kugel an den Querbalken (58.). 

Meyer-Ebrecht stoppt ein Krampf

Kischkat entschärfte einen platzierten Schuss von Cedric Pascual Fernandez (67.) – aber zehn Minuten später musste er sich wieder ärgern, als Fernandez einen schnell ausgeführten Freistoß annahm und von rechts an der verdutzten TSV-Abwehr zum 4:1 ins lange Eck abschloss.

In der nächsten Szene war Meyer-Ebrecht bei einem Alleingang nur durch einen Krampf zu stoppen. Auch für ihn ging es nicht weiter, und weil Sander sein Wechselkontingent bereits ausgeschöpft hatte, musste der TSV somit die letzten zehn Minuten zu zehnt überstehen. „In der Phase haben wir kein Tor mehr gefangen – also ein großes Kompliment an die Jungs“, lobte der Trainer seine kampfstarke Truppe.

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