VfL sammelt die wenigsten Karten der Liga / Pundsack: „Zeichnet uns aus“

Wildeshausen ist in puncto Fairness meisterhaft

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Daniel Isailovic (rechts), hier im Zweikampf mit Wildeshausen Maxi Seidel, sammelte in der abgelaufenen Saison neben reichlich Toren (15) auch 16 Gelbe Karten für den souveränen Aufsteiger Kickers Wahnbek – Bezirksliga-Höchstwert.

Wildeshausen - In der abgelaufenen Bezirksliga-Saison landeten die Fußballer des VfL Wildeshausen auf Tabellenrang drei – schlossen damit einen Platz schlechter als 2012/13 ab. In der Fairnesstabelle machten die Wildeshauser dagegen im Vergleich zum Vorjahr einen Platz gut – stellen mit einem Quotienten von 1,3 die fairste Mannschaft der gesamten Liga.

„Diese Fairness zeichnet uns einfach aus“, sagt VfL-Kapitän Sebastian Pundsack, „wir sind eine Truppe, die einfach Fußball spielen und nicht beispielsweise ständig den Schiedsrichter vollquatschen will.“

Die Statistiken sprechen wahrlich eine deutliche Sprache. In ihren 30 Saisonspielen sammelten die Wildeshauser lediglich 34 Karten, blieben gar ohne Gelb-Rote – beides Bestwerte. So ergab sich am Ende der niedrigste Liga-Quotient von 1,3, während Turabdin Delmenhorst als Fairness-Schlusslicht auf 3,96 kam.

Zur Erklärung: In der Fairness-Wertung gibt es für Gelbe Karten einen Strafpunkt, für Gelb-Rote drei und für Rote gar fünf. Nichtantreten oder ein Sportgerichtsurteil gegen den jeweiligen Club kosten zehn Punkte Abzug. Die Summe der Strafzähler geteilt durch die Anzahl der Saisonspiele ergibt dann schlussendlich den Quotienten. „Wir waren in den vergangenen Jahren immer vorne in der Fairness-Statistik dabei, das freut uns natürlich, weil wir auch eine gewisse Vorbildfunktion für unsere Jugendmannschaften einnehmen wollen“, sagt Pundsack.

Aber nicht nur im Fairness-Bereich konnte sich die Wildeshauser Saison sehen lassen, auch eine andere Statistik spricht für sich. So stellten die VfL-Akteure mit lediglich 32 Gegentoren die zweitbeste Abwehr der Bezirksliga. Dieser Wert ist für Kapitän Pundsack ebenfalls eine logische Entwicklung: „Das ist keine Überraschung, wir haben hinten drin einfach starke Leute, haben uns seit dem Bezirksliga-Aufstieg stets verbessert.“ Wohl wahr. Fingen sich die Wildeshauser in der Serie 2011/12 noch satte 58 Tore, schraubten sie den Wert in der Spielzeit 2012/13 rasant auf 33 Gegentore herunter. Diese Marke wurde jetzt noch einmal um ein Tor unterschritten. Besser war nur der souveräne Meister Kickers Wahnbek mit 24 Gegentoren. Auch die 92 Kickers-Tore sowie 25 Saisonsiege sprechen für die Überlegenheit Wahnbeks. wie

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