Handball-Oberliga: TV Neerstedt empfängt Schwanewede/Neuenkirchen

„Sahneschnitten“ das Spiel versauen

Neerstedt - Zugegeben, solche Quervergleiche sind in der Realität alles andere als aussagekräftig – ein wenig interessant aber schon. Ein Beispiel gefällig: Während die Oberliga-Handballer des TV Neerstedt in ihrem Auswärtsspiel beim ATSV Habenhausen mit 20:29 Anfang Oktober kräftig unter die Räder kamen, gewann die HSG Schwanewede/Neuenkirchen genau dort vor einer Woche mit 36:28.

Würden diese beiden Ergebnisse nun tatsächlich Aufschluss über das wahre Kräfteverhältnis der beiden Klubs geben, müssten die Neerstedter ihr Heimspiel heute Abend (19.30 Uhr) gegen die HSG Schwanewede/Neuenkirchen klar verlieren. Doch von solchen Zahlenspielchen hält Neerstedts Trainer Dag Rieken gar nichts: „So ein Vergleich mit Habenhausen darf nicht erlaubt sein“, sagt der TVN-Coach. Seine Mannschaft habe dort gerade in der ersten Halbzeit eine indiskutable Leistung geboten, während die „Sahneschnitten“ – so bezeichnen sich die Schwaneweder auf ihrer Vereinshomepage – einen „Sahnetag“ erwischt hatten und so den Bremern die erste Heimniederlage überhaupt zufügen konnten.

Dass mit der HSG, die in der Tabelle mit 14:8 Punkten auf Platz fünf unmittelbar vor den Neerstedtern steht, eine ganz schwere Aufgabe ins Haus steht, ist Rieken bewusst. Schwanewede spielt in seiner zweiten Saison nach dem Aufstieg bislang ganz stark auf. „Die haben sich gezielt verstärkt und verfügen über die richtige Mischung aus erfahrenen sowie jungen und dynamischen Spielern“, bringt Rieken dem heutigen Gegner großen Respekt entgegen. Vor allem die beiden Rückraumspieler Andreas Szwalkiewicz, der nach einer langer Verletzung in der Vorsaison seinen dritten Handball-Frühling durchlebt, sowie Jan Mühlbrandt sind brandgefährlich. Hinzu kommen mit Michael Wallrabe, Kreisläufer Matthias Ruckh oder Helmut Hinrichs weitere Akteure, die schon höherklassig aktiv waren.

Allerdings wird auch dem TV Neerstedt klar sein, dass er sich – gerade in eigener Halle – nicht verstecken muss. „Erst recht nicht, wenn wir an die Leistung aus der vergangenen Woche anknüpfen können“, erinnert Rieken an das 33:26 seiner Sieben in Cloppenburg. „Da haben wir ein super Spiel gemacht. Jetzt müssen wir ähnlich heiß sein und vor allem in der Abwehr wieder gut stehen.“ Der TVN-Coach bangt nach dem Abschlusstraining am Donnerstag jedoch um die Einsätze von Malte Grotelüschen (Rückenprobleme), Tim Schulenberg (Sprunggelenk) und Thomas Schützmann (Leistenzerrung). · him

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