VfL Wildeshausen gewinnt gegen TV Bremen-Walle 1875 und verliert gegen TuS Bersenbrück

Rumpfaufgebot gehen die Kräfte aus

Im Niemandsland: Helge Mildes und der VfL Wildeshausen sind nach dem Sieg gegen den TV Bremen-Walle 1875 und der Niederlage gegen den TuS Bersenbrück Tabellenfünfter der Volleyball-Oberliga. Foto: Westermann

Wildeshausen - Das Thema Aufstieg hat sich für die Oberliga-Volleyballer endgültig erledigt. Zwar konnte das siebenköpfige Rumpfaufgebot des Tabellenfünften mit 3:0 gegen Schlusslicht TV Bremen-Walle 1875 gewinnen, doch in der anschließenden Partie gegen den TuS Bersenbrück gingen den Wildeshausern die Kräfte aus, so dass es eine 0:3-Niederlage setzte. „Jetzt geht es nur noch darum, die Saison ordentlich zu Ende zu bringen“, sagte VfL-Spielertrainer Frank Gravel.

VfL Wildeshausen - TV Bremen-Walle 1875 3:0 (25:20, 25:10, 28:26): Nach schwachem Start (0:4) waren die Hausherren deutlich präsenter. Über 8:5 zogen sie auf 18:11 davon. Beim 22:16 schwächelte ihre Annahme kurz, und Walle kam bis auf 19:22 heran. Nach einer Auszeit waren die Wildeshauser wieder zur Stelle und machten den Sack zu. Der zweite Durchgang war ein Selbstläufer - viele Aufschlagserien sorgten für einen klaren Satzgewinn der Gastgeber.

Im dritten Abschnitt ging der VfL schnell in Führung. Zur Satzmitte fehlte den Huntestädtern kurz die Anspannung bei der Sicherung der eigenen Angriffe. So verkürzte Walle auf 13:15. Bis zum 24:20 hielten die Gastgeber den Vorsprung. Den ersten Matchball schlug Walle ins Aus, allerdings war Maik Backhus unnötig im Netz hängen geblieben. Dieser Lapsus zeigte Wirkung. Die nächsten VfL-Angriffe konnten die Bremer entschärfen und hatten plötzlich Satzball. Diesen wehrte Paul Schütte mit einem erfolgreichen Block ab. Danach holte sich Wildeshausen den fünften Matchball, aber auch den wehrte Walle nochmal ab. Doch der sechste Matchball zum 28:26 saß dann.

VfL Wildeshausen - TuS Bersenbrück 0:3 (26:28, 20:25, 19:25): Die frühe Wildeshauser Führung im ersten Satz glich Bersenbrück immer wieder aus. Aus dem 21:21 machte der VfL ein 24:21 und hatte drei Satzbälle. Nach einer unglücklichen Blockaktion passte dann zweimal die Abstimmung in der Annahme nicht, und Bersenbrück glich aus. Auch die nächsten beiden Satzbälle konnten die Gäste abwehren. Da der Schiedsrichter beim Stand von 26:26 etwas kleinlich einen technischen Fehler beim VfL ahndete, hatte Bersenbrüch Satzball und sicherte sich den ersten Durchgang in der Verlängerung.

Dieser Satzverlust machte den Wildeshausern zu schaffen. Zwar führten sie zu Beginn des zweiten Abschnitts und hielten ihn bis zum 15:15 offen. Aber anschließend schwamm ihre Annahme bis zum 17:22, und wenig später war auch der zweite Satz weg.

Nach einem schwachen Start in den dritten Durchgang kamen die Gastgeber noch einmal auf 11:12 heran. „Mehr war leider nicht drin“, bedauerte Frank Gravel. Die Fehlerquote bei seinem Team war in dieser Phase einfach zu hoch. So hatte Bersenbrück leichtes Spiel und holte sich auch diesen Satz und damit das Match.

Mit nun 25 Punkten rangieren die Wildeshauser als Fünfter im Niemandsland der Tabelle. Sowohl nach oben als auch nach unten geht nicht mehr viel. „Mit diesem kleinen Kader als Aufsteiger diesen Luxus genießen zu können, war vor der Saison aber nicht zu erwarten“, betonte Frank Gravel. Er hofft, an den beiden verbleibenden Spieltagen wieder auf einen größeren Kader zurückgreifen zu können. In der Auswärtspartie beim TSV Hollern-Twielenfleth (Sonnabend, 2. März, 15 Uhr) werden immerhin Linh Nguyen und Leon Gravel wieder dabei sein. Ob Frederik Bartelt den Mittelblock wieder verstärken wird, bleibt abzuwarten. Außerdem soll Fabian Muhle seinem lädierten Knie eine Pause gönnen.

VfL Wildeshausen: Frank Gravel, Torben Dannemann, Helge Mildes, Maik Backhus, Paul Schütte, Marco Backhus, Fabian Muhle.

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