VfL-Keeper konnte sich gegen Tur Abdin und Holthausen-Biene kaum auszeichnen

Rückt Riedel im Pokalspiel gegen Atlas in den Fokus?

Lauren Riedel hütet auch im Bezirkspokalspiel gegen den SV Atlas Delmenhorst das Wildeshauser Tor. - Foto: Marquart

Wildeshausen - Es gibt Fußballspiele, die sind für einen Torhüter einfach undankbar. Lauren Riedel vom VfL Wildeshausen hat zuletzt gleich zwei solche Partien erlebt: Beim 2:0 im Bezirkspokal über den SV Tur Abdin hatte er keine Gelegenheit sich auszuzeichnen. Beim 1:2 in der Landesliga gegen den SV Holthausen-Biene bekam er drei Bälle auf die Kiste. Zwei davon waren drin, ohne dass er es verhindern konnte. Deshalb dürfte der junge Schlussmann darauf brennen, in der dritten Pokalrunde gegen den SV Atlas Delmenhorst an diesem Mittwoch, 19.30 Uhr, endlich zeigen zu können, was in ihm steckt.

„Das waren bittere Spiele für Lauren“, fühlt Marcel Bragula mit seinem Ersatztorwart, der ein weiteres Mal den urlaubenden Stammkeeper Sebastian Pundsack vertreten wird. Doch der VfL-Coach weiß, was er an dem 19-Jährigen hat: „Lauren hat Ruhe ausgestrahlt, Präsenz gezeigt und war stark in der Spieleröffnung“, lobt er den Nachwuchsmann.

Gegen die beiden Atlas-Torjäger Dominik Entelmann und Iman Bi-Ria wird sich Riedel ganz sicher nicht über mangelnde Arbeit beklagen können. Denn für Bragula ist klar, dass die Delmenhorster, obwohl sie Aufsteiger sind, in der Liga „um den Titel mitspielen werden“. Das sei ihm bereits nach dem „Jahrhundertspiel“ vor gut 15 Monaten klar gewesen. „In Delmenhorst ist ein schlafender Riese geweckt worden. Atlas’ Erfolg ist das Produkt guter Arbeit, die logische Konsequenz“, meint der VfL-Coach anerkennend.

Während sich die Blau-Gelben mit sechs Zählern aus drei Spielen gleich im oberen Tabellendrittel einsortiert haben, sind die Krandel-Kicker punktlos Schlusslicht und gleich in den Abstiegskampf verstrickt. Priorität hat ganz klar der Klassenerhalt. „Der Pokal interessiert mich nicht. Der Weg zum Titel ist einfach zu lang“, erläutert Bragula. Noch fünf Runden müssten seine Schützlinge überstehen, wollten sie den „Pott“ in die Höhe recken. „Trotzdem wollen wir unseren Zuschauern unter Flutlicht einen tollen Pokalfight bieten“, verspricht Bragula.

Dabei muss der 42-Jährige einen Spagat hinbekommen: Einerseits will er kein Risiko eingehen und angeschlagene Akteure für das schwere Auswärtsspiel bei Kickers Emden (Sonntag, 15 Uhr) schonen. Andererseits möchte er keine gänzlich uneingespielte Formation aufs Feld schicken: „Atlas hat keine B-Elf – da kommt ein echter Brocken auf uns zu. Wenn wir uns eine richtige Abfuhr holen, wäre das kontraproduktiv für die Stimmung.“ Außerdem wolle er jungen Spielern die Gelegenheit bieten, Sicherheit zu gewinnen. Dazu gehört beispielsweise Youngster Frederik Dittmar, der gegen Holthausen eine gute Leistung zeigte. Aussetzen werden dagegen Sascha Abraham, Maximilian Seidel, Sven Apostel und Bastian Stuckenschmidt. - mar

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