TV Neerstedt muss beim SV Grambke/Oslebshausen ohne Eike Kolpack bestehen

Dag Rieken nimmt Torben Kruse in die Pflicht

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Torben Kruse (l.) ist morgen ins Oslebshausen gefordert. ·

Neerstedt - Die Oberliga-Handballer des TV Neerstedt erwartet am vorletzten Spieltag ein ganz heißer Tanz: Die Grün-Weißen müssen morgen, 15 Uhr, beim SV Grambke/Oslebshausen antreten, der im Kampf um den Klassenerhalt noch jeden Punkt benötigt.

Die Nordbremer belegen zurzeit den elften Tabellenplatz. Doch die HSG Bützfleth/Drochtersen sitzt dem Team von Trainer Gerd Anton im Nacken. Die an diesem Wochenende spielfreien Kehdinger haben zwar zwei Minuspunkte mehr auf dem Konto, dafür aber das bessere Torverhältnis. Sollten die Gelb-Blauen noch abrutschen, droht ihnen der Abstieg. Für Gefahr sorgt der VfL Fredenbeck, der vor dem letzten Spieltag der dritten Liga Nord auf einem Abstiegsplatz steht.

Den Gastgebern kommt sicherlich entgegen, dass der TV Neerstedt auf den zuletzt gut aufgelegten Eike Kolpack verzichten muss. Der Shooter zog sich bei der 28:31-Heimniederlage gegen die SG Achim/Baden einen Muskelfaserriss zu und fällt aus. „Nun ist Torben Kruse in der Pflicht, im linken Rückraum wieder sein Können zu zeigen“, erklärt Trainer Dag Rieken. Ansonsten wird das identische Personal die Reise nach Bremen antreten, das zuletzt gegen Achim auf dem Feld standen.

Der SV Grambke/Oslebshausen ist in dieser Saison vom Verletzungspech verfolgt. Mehrfach fielen wichtige Spieler aus. Zuletzt erwischte es den Gegenstoßspezialisten Marc Krüger, der sich erneut die Nase brach. Krügers Mitwirken ist auf jeden Fall fraglich. Angeschlagen wird Sebastian Rabe ins Spiel gehen. Rabe war beim 28:40 im Hinspiel erfolgreichster Werfer der Anton-Crew. Damals fehlte Nils Zittlosen. Der wurfgewaltige Linkshänder stieg erst zum Ende der Hinrunde wieder ein und hat in zwölf Partien mittlerweile 101 Treffer erzielt. Auf ihn wird die Neerstedter Deckung unbedingt achten müssen. Vor allem der Innenblock der 6:0-Abwehr darf nicht zu passiv agieren, ansonsten wird ihnen der Hüne ordentlich einschenken.

Von der Papierform her sollten die sechstplatzierten Neerstedter die Heimreise mit einem Sieg antreten – doch angeschlagene Boxer sind bekanntlich gefährlich. „Wir können befreit aufspielen. Aber ich erwarte einen unangenehmen Gegner, der sich mit aller Macht gegen den drohenden Abstieg stemmen wird“, weiß Dag Rieken um die Schwere der Aufgabe. Zuletzt bezwang der SVGO im Kellerduell den ATSV Habenhausen II mit 34:29. · wz

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