Richtungweisendes Spiel für Neuefeind-Team / Kreye fordert volle Konzentration

Mit Johannes‘ Power sollen Punkte in Ahlhorn bleiben

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Mit Christoph Johannes (rechts) hat der Ahlhorner SV deutlich mehr Durchschlagskraft. Gerade gegen die defensiv starken Berliner wird dies am Sonntag nötig sein.

Brettorf/Ahlhorn - Es geht in die heiße Phase. Bereits in fünf Wochen steht die Deutsche Meisterschaft in Oldenburg an. Und die Faustballer aus Brettorf und Ahlhorn sind in ihrer Bundesliga Nord auf dem besten Weg zur Qualifikation. Doch während sich der TV Brettorf angesichts von 20:0 Punkten schon fast zurücklehnen kann, muss der Ahlhorner SV (14:6) mit Haken und Ösen um die Teilnahme kämpfen. Denn das Restprogramm hat es in sich.

Am Sonntag um 11 Uhr ist der VfK Berlin zu Gast in Ahlhorn. Das Team aus der Hauptstadt hat bei zwei Spielen weniger 12:4 Punkte und hängt den Gastgebern damit mehr als im Nacken. In Berlin kamen die Ahlhorner Mitte Dezember mit 1:5 unter die Räder – doch ASV-Coach Thomas Neuefeind ist nicht bange: „Das Schöne ist, dass wir es selbst in der Hand haben.“ Und auch die Erfahrungen aus dem Hinspiel machen ihm durchaus Mut. „Wir haben zwei Sätze, in denen wir 8:3 und 8:5 geführt hatten, letztlich aus der Hand gegeben. Wir haben einfach die Big Points nicht gemacht“, erinnert sich Neuefeind. Doch nun ist ein Mann zurück, dessen Spiel genau für solche Situationen prädestiniert ist: Christoph Johannes.

Der ASV-Angreifer gab letzte Woche beim 5:0 gegen Kredenbach-Lohe sein Comeback nach einer langwierigen Fingerverletzung. Er wird nun auch gegen Berlin seine Spielanteile bekommen. „Er trainiert gut“, berichtet Neuefeind: „Mit ihm ist es im Angriff natürlich ein anderer Schnack.“ Seine Wucht ist vor allem gegen die „sehr gute Abwehr“ der Berliner elementar wichtig, weiß der ASV-Coach. Mit einem Sieg könnte sich Ahlhorn reichlich Luft verschaffen, denn auch die kommenden ASV-Gegner sind beileibe kein Fallobst: Brettorf (1.), VfL Kellinghusen (5.) und der MTV Hammah (4.) warten noch auf die Ahlhorner.

Entspannter, aber nicht geruhsam gehen die Brettorfer das Heimspiel (Sonntag, 11 Uhr) gegen den TSV Hagen an. „Das wird kein Spaziergang“, glaubt TVB-Trainer Ralf Kreye trotz des 5:0-Hinspielsieges: „Manchmal spielt Hagen Faustball von einem anderen Stern, aber ihnen fehlt die Konstanz.“ Kreye erwartet eine konzentrierte Leistung seines Teams – vor allem im Hinblick auf die Ahlhorn-Partie am Wochenende danach: „Jeder soll merken, dass wir für das Derby bereits sind“, fordert der TVB-Coach.

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