VfL-Mittelstürmer steuert vier Treffer zum 8:0 bei / SG DHI enttäuscht beim 2:2

Richter gibt die passende Antwort

Hatte einen schweren Stand: Harpstedts Torschütze Simon Köhler (r.). Foto: Büttner

Harpstedt/Wildeshausen – Trotz zweimaliger Führung mussten sich die B-Junioren der SG DHI Harpstedt im Heimspiel der Fußball-Bezirksliga gegen die SG Großenkneten/Huntlosen mit einem 2:2 begnügen. Dagegen fertigte der VfL Wildeshausen die JSG Cappeln nach torloser erster Halbzeit noch mit 8:0 ab.

SG DHI Harpstedt – SG Großenkneten/Huntlosen 2:2 (1:1): „Kneten war in der ersten Halbzeit stärker, wir in der zweiten. Wenn man das ganze Spiel sieht, ist das Unentschieden gerecht“, bilanzierte Diemo Spitz. Mit der Leistung seiner Crew war der DHI-Coach jedoch nicht einverstanden. Es fehlte die Bewegung, und das Passspiel war mangelhaft. Von der Kritik klammerte Spitz lediglich Keeper David Wehrenberg aus. Obwohl die Gäste zunächst überlegen waren, gingen Harpstedt in Führung: Nach Flanke von Jannik Wessel und Direktabnahme von Peer Brand, die Knetens Keeper parierte, staubte Simon Köhler zum 1:0 ab (23.). „Das war unser einziger vernünftiger Angriff“, meinte Spitz. Doch postwendend glich Kevin Effmert nach einem Freistoß aus dem Halbfeld für das Team von Trainer Pascal Grüner zum 1:1 aus (26.). Vor der Pause fand ein weiterer Treffer von Simon Köhler, der in der Sturmspitze einen schweren Stand hatte, wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung keine Anerkennung (35.). Spitz’ Halbzeit-Donnerwetter schien zunächst zu fruchten. Kurz nach Wiederbeginn markierte Peer Brand das 2:1 (42.). Das verdiente 2:2 besorgte Phillip Hübner (65.). Darüber hinaus vergab Mirko Wilkens für die Gäste noch einen Foulelfmeter (77.).

JSG Cappeln – VfL Wildeshausen 0:8 (0:0): Obwohl sie gefühlt 80 Prozent Ballbesitz hatten, wirkten die Krandel-Kicker in der ersten Halbzeit verkrampft. „Wir waren 25 Meter vor dem Tor zu langsam und haben keine Ideen entwickelt“, monierte Trainer Matthias Ruhle. Dadurch hatte es Cappeln leicht, das Zentrum zu verteidigen. In der Pause zeigte Ruhle seinen Schützlingen „ein paar Möglichkeiten auf, wie sie es besser machen und den Gegner in Bewegung bringen können“. Außerdem musste sich Noah Richter einiges anhören. „Ich habe ihn aufgebockt, weil er in der ersten Halbzeit nur sein Trikot spazieren getragen hat“, berichtete Ruhle. Sein Mittelstürmer gab im zweiten Durchgang mit vier Treffern die passende Antwort (45./53./60./64.). Zusammen mit seinem Doppelpack vom 5:3 über GW Brockdorf hat Richter nun sechs „Buden“ auf dem Konto und setzte sich dadurch an die Spitze der Torjägerliste. Zu Ruhles Freude waren auch die Treffer von Luca Stöver (70.), Dieter Feldhaus (75.) und Jannik Stöver (76.) schön herausgespielt. Einzige Ausnahme bildete das 3:0: Nach einem Foul an Jannik Stöver verwandelte Fynn Theuser den fälligen Strafstoß (57.). „Spätestens ab dem 4:0 war Cappelns Widerstand dann gebrochen“, erläuterte Ruhle und sah seine Vorgaben – Dominanz entwickeln und zu null spielen – perfekt umgesetzt: „Dafür war Cappeln aber auch ein dankbarer Gegner.“  mar

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