Vollversammlung wählt neuen Vorsitzenden

René Förster rückt an die Spitze der Sportjugend Oldenburg-Land

Frederike Gärtner (von links), Tamino Büttner, Heiko Janssen und René Förster bilden den Vorstand der Sportjugend Oldenburg-Land.
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Engagiertes Team: Frederike Gärtner (von links), Tamino Büttner, Heiko Janssen und René Förster bilden den Vorstand der Sportjugend Oldenburg-Land.

Landkreis – Führungswechsel bei der Sportjugend Oldenburg-Land: Nach vier Jahren an der Spitze der Nachwuchsorganisation des Kreissportbundes (KSB) verzichtete der bisherige Vorsitzende Keno Thurau bei der Vollversammlung am Mittwochabend auf eine erneute Kandidatur. Zu seinem Nachfolger wählten die Delegierten per Online-Abstimmung René Förster.

„Aufgrund meiner Ausbildung habe ich nicht mehr genug Zeit, um die Aufgabe verlässlich auszuführen“, begründete Thurau seinen Rückzug. Dennoch bekundete der Huntloser sein „Interesse, weiter in der Sportjugend aktiv zu sein, zum Beispiel als Referent bei Veranstaltungen“. Der KSB-Vorsitzende Jörg Skatulla dankte Thurau für die geleistete Arbeit: „Wir haben uns immer positiv aneinander gerieben.“

Ohne Gegenkandidat wurde Förster für die kommenden zwei Jahre zum Sportjugend-Chef gekürt. „Ich freue mich, dass ich vom Team vorgeschlagen worden bin – wir reißen ziemlich was“, freute sich der Moslesfehner. Als Stellvertreter steht ihm der Wildeshauser Tamino Büttner zur Seite. Gemeinsam vertreten sie mit Stimmrecht die Sportjugend im KSB-Vorstand.

Frederike Gärtner, die wie Förster und Büttner seit 2017 in der Sportjugend aktiv ist, wurde erneut in den erweiterten Vorstand gewählt. Zu diesem Gremium gehört ab sofort auch Heiko Janssen. „Für mich gibt es nichts Schöneres, als bei Kindern und Jugendlichen Motivation für den Sport zu wecken“, sagte der 16-jährige Schüler bei seiner Vorstellung. Janssen engagiert sich beim TV Hude im J-Team sowie als Trainer für Parkour und Tischtennis. „Damit haben wir für die kommenden zwei Jahre ein schlagkräftiges Team zusammen“, meinte Wahlleiter Sönke Spille.

Die Pandemie hinderte die Sportjugend nicht daran, 2020 zahlreiche Aktivitäten durchzuziehen. „Trotz Corona habt ihr viel bewegt und auf die Beine gestellt – so darf es weitergehen“, lobte KSB-Boss Skatulla in seinem Grußwort. Unter anderem produzierte die Sportjugend eine eigene Podcastreihe, brachte eine Online-Vollversammlung über die Bühne und digitalisierte die Bildungsbroschüre.

Auch in diesem Jahr steht noch einiges auf dem Plan, unter anderem der Trendsporttag Parkour (26. Juni in Hude), der Tanzworkshop „The show must go on: die Stars auf der Bühne“ (4. September in Sandkrug), der Lehrgang „Wissen was die Jugend bewegt“ (9. Oktober in Moslesfehn) sowie die Juleica-Ausbildung (22. bis 31. Oktober in Hude). Außerdem unterstützt die Sportjugend aktuell die Rotaract-Ortsgruppe Oldenburg-Land, die gut erhaltene Sportkleidung und -ausrüstung sammelt, um sie ab dem 17. Juli über die Tafeln „an Leute abzugeben, die es gebrauchen, um auch Sport treiben zu können“, erläuterte Rotaract-Schatzmeisterin Anna-Lena Feldmann den 35 Versammlungsteilnehmern.

Für 2022 gehört die Juleica-Ausbildung ebenfalls wieder fest zum Sportjugend-Programm. Außerdem sind Trendsporttage zu den Themen Selbstverteidigung, Bogenschießen und Parkour für Fortgeschrittene geplant.

Auch Reiner Sonntag, der Vorsitzende der niedersächsischen Sportjugend, lobte das Engagement der jungen Ehrenamtlichen: „Wenn man den Mut hat, der Jugend Entscheidungen zu überlassen, dann setzen sie Sachen in zwei bis drei Wochen um, die sonst Jahre brauchen.“ Ohne Freiwillige würde im Sport nichts passieren. „Was ihr auf die Beine gestellt habt, ist wirklich herausragend. Es ist toll, wie motiviert und kompetent ihr seid“, sagte Sonntag, bevor er sich verabschiedete, um in der Sporthalle „einen Gegner auf die Matte zu knallen“. Auch Christian Pundt ist im Kampfsport zuhause. Der Landratskandidat hob die Bedeutung der Sportjugend als „Lernort der Demokratie“ hervor. Sport stärke außerdem die sozialen Kompetenzen.

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