Judokas des SC Wildeshausen beim zwölften Artland-Cup erfolgreich

Tom Rauschenberger: Per Hantei ins Finale

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Während Tom Rauschenberger (l.) alle Kämpfe gewann, war Franka Böhm immerhin ein Mal erfolgreich.

Wildeshausen - Der Artland-Cup in Quakenbrück gehört für die Judokas des SC Wildeshausen (SCW) seit Jahren zu den festen Terminen im Wettkampfplan. Das mittlerweile zum zwölften Mal ausgetragene zweitägige Turnier ist eine gute Gelegenheit, um sich mit zahlreich vertretenen niederländischen Kämpfern zu messen.

Der erste Wettkampftag ist im Wesentlichen den Anfängern der Altersklassen U 12 und U 15 bis einschließlich zum Gelbgurt vorbehalten. Für den SC Wildeshausen gingen Franka Böhm und Tom Rauschenberger (beide U 12) sowie Dorian Alhaus (U 15) auf die Matte.

Tom Rauschenberger setzte seine Gegner von Anfang an unter Druck und gewann so seine ersten beiden Kämpfe. Im dritten Duell brachte ihn sein Gegner das eine oder andere Mal ins Straucheln. Der Wildeshauser gewann aber zunehmend die Kontrolle. Weil keinem der beiden Kontrahenten eine nennenswerte Wertung gelang, musste der Schiedsrichter per Hantei über den Sieger entscheiden. Nachdem die Entscheidung zugunsten Tom Rauschenbergers ausgefallen war, siegte er im Finale durch einen dynamisch ausgeführten Tai Otoshi, der ihm einen Ippon und damit den vorzeitigen Sieg einbrachte.

Franka Böhm war zwar mit viel Enthusiasmus gestartet, verlor ihre ersten drei Kämpfe aber. Im letzten Duell ging sie aggressiv und angriffslustig zu Werke und holte sich durch Tai Otoshi den vierten Platz. „Eine tolle mentale Leistung, nach drei Niederlagen so in den letzten Kampf zugehen“, lobte SCW-Trainer Bernd Zerhusen seinen Schützling.

Dorian Alhaus konnte in der U 15 trotz einiger guter Ansätze keinen Kampf für sich entscheiden und musste sich mit dem dritten Platz begnügen.

Am zweiten Wettkampftag maßen sich die höher graduierten Judokas, zu denen auch die fünf Wildeshauser Fabian Stolle, Artur Rott, Dorian Alhaus, Gina Bialas und Pauline Heinzl gehörten. Gina Bialas fehlte dabei das notwendige Quäntchen Glück, so dass sie sieglos blieb.

In der U 15 wehrte sich Pauline Heinzl beherzt, attackierte immer wieder – besonders im Bodenkampf –, konnte diesen Vorteil aber nicht entscheidend nutzen. Immerhin wurde sie für ihren hohen Krafteinsatz mit einem Sieg und Platz vier belohnt.

Artur Rott und Dorian Alhaus starteten im gleichen Pool und wurden Zweiter (Artur Rott) und Dritter (Dorian Alhaus). Während Alhaus am Vortag bei den Anfängern keinen Kampf gewinnen konnte, gelangen ihm bei den Fortgeschrittenen immerhin zwei Siege.

Fabian Stolle, der am Vortag bei einem Ranglistenturnier in Garbsen keinen Sieg landen konnte, wollte es in Quakenbrück erst recht wissen. Hochkonzentriert ging er auf die Matte, taxierte seine Gegner, um im entscheidenden Moment seine Techniken anzusetzen und Wertungen zu landen. Zwei Kämpfe entschied er am Boden durch Haltegriff, zwei weitere durch Wurftechniken im Stand. Der erste Platz war sein verdienter Lohn.

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