Wildeshausen kämpft nach 9:2 über Höltinghausen um Bezirksoberliga-Aufstieg

Rang sichert dem VfL das Relegationsticket

Helmut Rang machte durch seinen hart erkämpften Fünf-Satz-Triumph über Martin Meckelnborg die Bezirksliga-Vizemeisterschaft für den VfL Wildeshausen perfekt. - Foto: Westermann

Wildeshausen - „Vizemeister, Vizemeister hey, hey“, jubelte Michael Rüdebusch nach dem sensationell deutlichen 9:2-Erfolg seines VfL Wildeshausen gegen den SV Höltinghausen. Die Freude sei Wildeshausens Nummer vier gegönnt, da die Huntestädter nach dem Kantersieg in der Tischtennis-Bezirksliga nicht mehr vom zweiten Platz zu verdrängen sind und so Anfang Mai in der Relegation um den Aufstieg in die Bezirksoberliga streiten werden. Ein Riesenerfolg für den VfL!

Und zwar einer, mit dem laut Rüdebusch im Vorfeld nicht unbedingt zu rechnen war: „Vor einigen Wochen sprach noch alles für Höltinghausen als Meister. Aber jetzt steigt Dinklage direkt auf, und wir versuchen unser Glück in der Relegation. Wahnsinn!“

Obwohl den Gästen bereits ein Remis zur Vizemeisterschaft gereicht hätte, ließen sie sich vom wie entfesselt aufspielenden VfL förmlich überrollen. Natürlich spielte es Wildeshausen dabei in die Karten, dass Höltinghausen auf seinen bärenstarken Spitzenspieler Matthias Tapken verzichten musste, doch selbst mit seiner Nummer eins wäre der SV wohl chancenlos geblieben. Wildeshausen wollte sich den zweiten Platz mit aller Macht schnappen und schockte den Tabellendritten bereits durch einen furiosen 3:0-Doppelauftakt. „Damit war Höltinghausens Moral schon gebrochen“, strahlte Rüdebusch.

Zumal der VfL direkt nachsetzte und nach der ersten Einzelrunde bereits nahezu uneinholbar mit 8:1 in Front lag. Nur Helmut Rang hatte bis dato gegen Höltinghausens Christian Zurhake passen müssen, was angesichts der Dominanz der Gastgeber aber kaum ins Gewicht fiel. Genauso wenig wie das folgende 0:3 von Carsten Scherf gegen Zurhake. Wildeshausen hatte ja schließlich noch genügend Chancen, um endgültig alles klar zu machen – und bereits die nächste saß. Nach hartem Kampf triumphierte Rang mit 11:8 im fünften Satz über Martin Meckelnborg und sicherte dem VfL das Relegationsticket. Sehr zur Freude von Spitzenspieler Scherf: „Toll, dass Helmut den Siegpunkt zum 9:2 geholt hat. Er ist ein Teamplayer durch und durch. Für ihn freut es mich besonders.“

Nun gilt es für Wildeshausen also am ersten Maiwochenende. Dabei sieht Rüdebusch sein Team eher als Außenseiter: „Favorit ist für mich der Bezirksoberliga-Achte BV Essen – zumal sie Heimrecht haben.“ Trotzdem stehen Wildeshausens Chancen auf den Aufstieg gar nicht so schlecht. Zumindest macht sich der VfL laut Rang nicht ohne Ambitionen auf den Weg nach Essen: „Wir wollen nicht nur dabei sein. Natürlich wird es schwer, aber uns muss man erst einmal schlagen. In der Rückrunde ist das nur Dinklage gelungen.“

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