VfL Wildeshausen gewinnt Kellerduell in Lohne mit 9:2 / 2:9 gegen Emslage

Rang macht ersten Saisonsieg perfekt

War gewarnt: Wildeshausens Nummer drei Carsten Scherf. Foto: Westermann

Wildeshausen – Der Bann ist gebrochen: Nach zuvor elf erfolglosen Partien (bei allerdings fünf Unentschieden) hat Tischtennis-Bezirksoberligist VfL Wildeshausen mit dem 9:2 beim Schlusslicht TuS BW Lohne seinen ersten Saisonsieg eingefahren und sich so zumindest schon einmal auf den Relegationsplatz gehievt. Anschließend lief es für Spitzenspieler Guido Grützmacher und Co. mit dem 2:9 beim Spitzenteam VfL Emslage weniger gut.

TuS BW Lohne – VfL Wildeshausen 2:9: Die Gäste brannten laut Leistungsträger Carsten Scherf regelrecht auf dieses Schicksalsspiel im Abstiegskampf: „Schließlich haben wir gegen Lohne beim 8:8 im Hinspiel schon einen wichtigen Punkt verschenkt. Wir waren also gewarnt. Das sollte uns nicht wieder passieren.“ Wildeshausen wirkte vom ersten Ballwechsel an wesentlich bissiger als der designierte Absteiger, der ohne Spitzenspieler Jens Matwitschuk auskommen musste. Endlich einmal überzeugte der VfL auch im Doppel und stellte durch die 3:0-Führung früh die Weichen auf Sieg. Und die Gäste legten nach: Dem Fünfsatzbreak von Routinier Helmut Rang über Lohnes Nummer eins Sebastian Friemel folgte eine grandiose Aufholjagd von Grützmacher. Obwohl der VfL-Spitzenspieler gegen Stefan Hartke die ersten beiden Durchgänge in den Sand setzte, kämpfte Grützmacher unverdrossen weiter und erzwang dank eines Kraftakts tatsächlich noch das 5:0. Somit fiel die anschließende knappe Niederlage von Frank Schröder gegen Jens Endemann kaum ins Gewicht. Der VfL zog dann durch Erfolge von Scherf, Martin Hakemann sowie Fabian Rang auf 8:1 davon. Zwar verlor Grützmacher das Spitzeneinzel gegen Friemel, aber kurz darauf machte der erneut glänzend aufgelegte Helmut Rang mit seinem Viersatztriumph über Hartke das 9:2 perfekt.

VfL Wildeshausen – VfL Emslage 2:9: „An der Niederlage gibt es nichts zu deuteln“, redete Wildeshausens Nummer zwei Helmut Rang nach der Abfuhr Klartext: „Emslage war in allen drei Paarkreuzen deutlich besser besetzt. Das Spiel können wir uns nicht schönrechnen.“ Nein, besser nicht. In der Tat gaben die Gäste vom Fleck weg den Ton an und ließen den Huntestädtern nie den Hauch einer Chance. Angesichts knapper Fünfsatzniederlagen von Guido Grützmacher/Helmut Rang im Auftaktdoppel und Helmut Rang im Einzel gegen Patrick Kämper hätten die Hausherren das Ergebnis zwar sicherlich etwas aufhübschen können, doch für etwas Zählbares hätte es selbst im Idealfall nie und nimmer gereicht. Zu zwei Ehrenpunkten hingegen schon: Carsten Scherf/Wolfgang Krüger breakten überraschend Emslages Spitzendoppel Kämper/Robert Pieper, und Scherf hielt in vier Sätzen Pieper in Schach. Alle übrigen Partien gingen an den wie aus einem Guss agierenden Tabellenvierten. Ein Rückschlag, den Wildeshausens Kapitän Martin Hakemann indes offenbar einkalkuliert hatte: „Die Überlegenheit von Emslage müssen wir anerkennen, aber wenn wir weiterhin derart leidenschaftlich auftreten, sollte es zum Klassenerhalt reichen. Zumindest die Relegation liegt jetzt in unserer Hand. Mit einem Sieg am 22. Februar beim Neunten aus Ankum wäre uns der achte Platz ja kaum noch zu nehmen.“  drö

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