VfL Wildeshausen gibt beim 8:8 gegen TV Hude III 8:4-Vorsprung aus der Hand

Rang glaubt weiter an Klassenerhalt

Enttäuscht: Martin Hakemann wartet mit dem VfL Wildeshausen weiter auf den ersten Saisonsieg. Foto: Westermann

Wildeshausen – Der Becher war halbleer. Obwohl die Herren des VfL Wildeshausen zum Jahresauftakt in der Tischtennis-Bezirksoberliga ein 8:8 gegen den Tabellensechsten TV Hude III erkämpft und so nach Pluspunkten zum Relegationsplatz aufgeschlossen hatten, überwog bei ihnen die Enttäuschung. Denn eine 8:4-Führung hatte den Huntestädtern nicht zum Sieg gereicht. „Eigentlich sollte doch nach Weihnachten die Zeit der Geschenke vorbei sein. Leider konnten wir zum wiederholten Mal einen Vorsprung nicht ins Ziel retten“, ärgerte sich VfL-Kapitän Martin Hakemann.

Dabei hatte vor der Partie einiges für Wildeshausens ersten Saisonsieg gesprochen. Schließlich traten die Gäste ohne ihren starken Spitzenspieler Julian Meißner an, so dass die Huntestädter als leichter Favorit galten. Und zunächst schienen die Hausherren dieser Rolle auch vollauf gerecht zu werden. Trotz des schon fast obligatorischen 1:2-Doppelfehlstarts legte Wildeshausen los wie die Feuerwehr. Angeführt vom herausragenden Spitzenduo Guido Grützmacher/Helmut Rang, das im oberen Paarkreuz gegen Julian Ewert und Cedric Meißner eine makellose 4:0-Bilanz erspielte, überrollte der Tabellenvorletzte die Huder anfangs regelrecht.

Neben Grützmacher und Rang punkteten noch Carsten Scherf und Frank Schröder (jeweils gegen Tom Piper) in der „Mitte“ sowie Hakemann gegen Hudes Nummer fünf Andreas Lehmkuhl, so dass beim Stand von 8:4 doch eigentlich nichts mehr anbrennen konnte. Aber einmal mehr hatten sich die Gastgeber zu früh gefreut. Erst scheiterte Schröder in drei engen Sätzen an Frank Schumacher, dann zog Fabian Rang knapp gegen Lehmkuhl den Kürzeren, wodurch Wildeshausen nur noch mit 8:6 in Front lag.

Trotzdem hätte es für den VfL reichen können. Denn: Obwohl Hakemann gegen Mathis Zurhake mit 0:2 Sätzen in Rückstand geriet, ließ sich Wildeshausens Mannschaftsführer nicht entmutigen und erzwang mit einem Kraftakt den entscheidenden fünften Durchgang. Nur ein Satz trennte die Hausherren also von einem eminent wichtigen Befreiungsschlag. Doch es sollte wohl einfach nicht sein. Höchst unglücklich musste Hakemann mit 9:11 passen. Und auch im Abschlussdoppel fehlte Grützmacher/Helmut Rang gegen die TVH-Kombination Ewert/Piper das nötige Quäntchen Glück, so dass sich die Gäste über ein schmeichelhaftes 8:8 freuen durften.

Dennoch wirkte VfL-Routinier Helmut Rang zuversichtlich, dem Abstieg noch entgehen zu können: „Immerhin haben wir den Relegationsplatz in eigener Hand und können in Bestbesetzung gegen jeden Gegner punkten. Der Klassenerhalt ist weiterhin drin.“  drö

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