SVGO-Trainer Gerd Anton hat in dieser Saison bereits 21 Spieler eingesetzt

Rabe übernimmt Zittlosens Part als Haupttorschütze

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Torben Kruse hat sich beim TV Neerstedt in den Vordergrund gespielt. ·

Neerstedt - Zum letzten Spiel des Jahres 2013 empfangen die Oberliga-Handballer des TV Neerstedt den SV Grambke-Oslebshausen (heute, 19.30 Uhr). Der Nachfolgeverein des ruhmreichen Bremer Bundesligisten TV Grambke dümpelt seit Jahren in den Niederungen der Viertklassigkeit herum. Als Drittletzter schweben die Gäste in dieser Saison in akuter Abstiegsgefahr.

Am vergangenen Sontag holte der SVGO immerhin einen Punkt im Derby beim ATSV Habenhausen II (29:29). Auch deshalb sollten die Neerstedter den Gegner nicht unterschätzen. Aber ihrem eigenen Publikum wollen die Grün-Weißen am dritten Adventswochenende natürlich einen Sieg bescheren. Das sieht auch TVN-Trainer Dag Rieken so. „Wir wollen unser Heimspiel auf jeden Fall gewinnen und mit einem positiven Punkt- und Torverhältnis in die Weihnachtspause gehen“, kündigt er an.

Zumal sich die Personalsituation bei den Gastgebern deutlich entspannt hat. Eike Kolpack konnte wieder schmerzfrei trainieren. Spielmacher Tim Schulenberg ist inzwischen frei vom Examensstress, und Abwehrchef Björn Schilke ist von seiner Dienstreise zurück. Ganz sicher fehlen wird der verletzte Linksaußen Thomas Schützmann (Bänderriss). Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Malte Kasper. Den Kreisläufer zwickt seit dem Derby gegen die TSG Hatten-Sandkrug immer noch der Oberschenkel (Bluterguss).

Solche Problemchen hätte Gerd Anton auch gerne. Der SVGO-Trainer beklagt mit Torhüter Kevin Krüger und den Rückraumspielern Sebastian Ruhe und Nils Zittlosen gleich drei Langzeitverletzte. Das Trio hat in dieser Saison noch kein einziges Spiel bestritten. Vor allem der Ausfall von Linkshänder Zittlosen wiegt schwer. In den vergangenen Jahren war der Rückraumrechte immer der Haupttorschütze seiner Mannschaft. Diesen Part hat nun Sebastian Rabe übernommen. Der ehemalige Delmenhorster hat bisher 82 Treffer erzielt. Neben Rabe haben lediglich fünf Nordbremer Akteure alle elf Partien bestritten. Insgesamt hat Anton bereits 21 (!) Spieler eingesetzt, weil er unzählige Ausfälle kompensieren musste.

Zwar musste auch Rieken immer wieder auf wichtige Stützen wie Eike Kolpack, Malte Kasper oder Björn Schilke verzichten. Dafür hat sich Torben Kruse in den Vordergrund gespielt. Noch nicht ganz rund läuft es hingegen für Linkshänder Torben Kolpack.

Der TV Neerstedt geht als Tabellensiebter auf jeden Fall als Favorit ins Spiel. „Nach einem hoffentlich positiven Auftritt steht erst einmal Erholung auf dem Plan, bevor es Anfang Januar wieder losgeht“, erklärt Dag Rieken. · wz

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