TV Neerstedt II zeigt beim 38:28 gegen VfL Bad Zwischenahn souveräne Leistung

Quickert zieht im Rückraum die Fäden

Kreisläufer mit Spielmacherqualitäten: Torben Quickert (am Ball). Foto: Büttner

Neerstedt – Die Serie hält: Mit dem 38:28 (20:14) über den VfL Bad Zwischenahn haben die Handballer des TV Neerstedt II den sechsten Sieg in Folge eingefahren und führen die Regionsoberliga-Tabelle weiterhin an. Der Spitzenreiter (14:2) hat drei Minuspunkte weniger auf dem Konto als Verfolger TSG Hatten-Sandkrug III (13:5). „Das sieht ganz gut aus, aber wir müssen weiterhin konzentriert sein“, sagte Neerstedts Betreuer Thomas Lindenthal.

In der Partie gegen den Tabellenfünften mussten die Grün-Weißen mehrere Ausfälle kompensieren. So fehlten in Andre Schröder-Brockshus und Jan Luca Adams zwei gelernte Mittelmänner. Stattdessen zog der etatmäßige Kreisläufer Torben Quickert im Rückraum die Fäden. „Torben hat das Auge und die nötige Übersicht“, erläuterte Lindenthal. Quickert erzielte überdies vier Treffer und bildete zusammen mit Stjorven Schröder den Innenblock der 6:0-Abwehr.

Weil auch Michael Steenken und Niclas Deeken nicht zur Verfügung standen, musste Marlon Bettmann linksaußen durchspielen. „Aber er hat das gut gemacht“, lobte Lindenthal den fünffachen Torschützen. Jannik Hespers erhielt ebenfalls einige Spielanteile. Der A-Jugendliche teilte sich die Position halbrechts mit Niklas Löding, der nach mehrmonatiger Pause sein Comeback gab und viermal zulangte. „Niklas ist nach seiner Schulterverletzung noch nicht ganz der alte, aber er hat uns trotzdem geholfen“, meinte Lindenthal.

Nachdem die Gäste aus dem Ammerland die Anfangsphase offen gestalten konnten, übernahm der TV Neerstedt II ab dem 5:6 (9.) das Kommando und legte mit acht Treffern am Stück zum 13:6 (19.) bereits den Grundstein zum ungefährdeten Heimerfolg. Den 20:14-Pausenvorsprung baute die Crew um Spielertrainer Thomas Schuetzmann nach dem Seitenwechsel bis auf zehn Treffer aus. „Wer 38 Tore erzielt, der hat nicht viel verkehrt gemacht“, fand Lindenthal.

Probleme bereitete den Neerstedtern nur Julian Schröder (12/3). Bad Zwischenahns Halblinker zog immer wieder zur Mitte und hämmerte den Ball dann aus neun Metern humorlos in die Maschen. „Ansonsten war das von der ersten bis zur letzten Minute eine souveräne Leistung“, bilanzierte Lindenthal.  mar

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