TV Neerstedt unterliegt auch VfL Stade

Punktlos in die Pause

Kein Durchkommen: Neerstedts fünffache Torschützin Fenna van Dreumel (M.) bleibt in der Abwehr des VfL Stade hängen. Foto: Büttner

Neerstedt – Noch einmal die Zähne zusammenbeißen und alles geben. Mit diesem Vorhaben waren die Oberliga-Handballerinnen des TV Neerstedt in das letzte Spiel des Jahres gegen den VfL Stade gegangen. Letztlich erwiesen sich die Gäste für die Abstiegskämpferinnen aus der Gemeinde Dötlingen dann aber doch als mindestens eine Nummer zu groß. Mit 25:37 (8:15) musste sich das Ligaschlusslicht geschlagen geben. Zwölf Spiele, zwölf Niederlagen, sechs Punkte Abstand zum rettenden Ufer – diese ernüchternde Bilanz nimmt die Mannschaft von Trainer Maik Haverkamp mit in das neue Jahr. Soll das Thema Oberliga für die Grün-Weißen nicht nach zwei Spielzeiten im Mai wieder Geschichte sein, dann Bedarf es in der Rückrunde einer gewaltigen Steigerung.

„Stade war definitiv nicht unsere Kragenweite. Die reisen mit einer ehemaligen Bundesliga-Spielerin an – da können wir nicht mithalten“, blieb Haverkamp nichts anderes übrig als die Überlegenheit des Tabellenzweiten anzuerkennen. Mit dem Erfolg schob sich der VfL in der Tabelle bis auf drei Tore an Spitzenreiter BV Garrel heran. Beide Teams gehen mit 20:4 Punkten in die Pause über Weihnachten und den Jahreswechsel.

Fast sieben Minuten waren gespielt, da zeichnete Stefanie Hanuschek für den ersten Treffer des TV Neerstedt verantwortlich. Die Linksaußen traf zum 1:5. Es folgte die stärkste Phase der Haverkamp-Crew. Lisa Rangnick verkürzte auf auf 4:6 (12.) und auch beim 5:7 – Agnieszka Blacha hatte in der 13. Minute per Siebenmeter getroffen – war die Welt bei den Gastgeberinnen wieder in Ordnung. Der Zwischenspurt des Tabellenletzten sollte sich aber als Strohfeuer erweisen. Fortan bestimmten die Gäste die Partie. „Nach einem Tor haben wir postwendend zwei Gegentreffer kassiert“, schilderte Haverkamp das Geschehen. Mitte der zweiten Halbzeit stellte die ehemalige Bundesliga-Spielerin Anja Ziegler (150 Partien für den Buxtehuder SV) auf 26:16 (45.) für die Gäste. Erst in der Schlussphase der längst entschiedenen Partie konnten die Neerstedterinnen das Resultat dann noch ein wenig freundlicher gestalten.

„Kämpferisch war das okay“, hatte Haverkamp an der Einstellung nichts zu bemängeln. In der Pause solle seine Mannschaft jetzt erst einmal Luft holen und ein wenig Abstand gewinnen, erläuterte der Coach. Am 7. Januar bittet Haverkamp seine Spielerinnen erstmals wieder zum Training. Während die allermeisten Teams der Oberliga bereits am Wochenende 11./12. Januar im Einsatz sind, steigt der TV Neerstedt erst am Sonnabend, 18. Januar, 19.30 Uhr, mit dem Heimspiel gegen den SV Werder Bremen II wieder ein.  prü

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