VfL Wildeshausen unterliegt Vorwärts Nordhorn nach großem Kampf mit 5:9

Mit dem Primus auf Augenhöhe

In Galaform: Wildeshausens Routinier Helmut Rang (Bild) fertigte den regionalligaerfahrenen Gerd Heinrich in drei Sätzen ab. Foto: Westermann

Wildeshausen – Im Abstiegskampf der Tischtennis-Bezirksoberliga Süd haben die Herren des VfL Wildeshausen einen wichtigen Befreiungsschlag nur um Haaresbreite verpasst. Trotz großer Personalsorgen lieferten die Huntestädter dem SV Vorwärts Nordhorn ein Duell auf absoluter Augenhöhe, um am Ende beim Klassenprimus nach großem Kampf doch hauchdünn mit 5:9 zu unterliegen.

„Eigentlich sind wir ohne Erwartungen zum Tabellenführer gereist. Zumal unser Spitzenspieler Guido Grützmacher seine beiden Einzel kampflos abgeben musste und Frank Schröder weiterhin verletzt ausfiel. Aber das macht die Niederlage noch bitterer. Wir waren so dicht dran“, stand VfL-Routinier Helmut Rang die Enttäuschung nach der Beinahe-Sensation förmlich ins Gesicht geschrieben.

Aus gutem Grund, da Wildeshausen mit zwei gewonnenen Doppeln prima startete und dem hohen Favoriten auch im weiteren Spielverlauf alles abverlangte. Schneidige Erfolge von Youngster Fabian Rang (11:9-Fünfsatztriumph über Dirk Heydinger) sowie Ersatz Wolfgang Krüger (3:1 gegen Jens Hüsemann) hielten die Gäste im Spiel, so dass die Huntestädter beim 4:5-Halbzeitstand unverändert von einer faustdicken Überraschung träumen durften. Zumal nach dem kampflosen 0:3 von Grützmacher im Spitzeneinzel gegen André Schramm eine Gala des ausgekochten Recken Rang folgte. Wildeshausens Nummer zwei knallte dem regionalligaerfahrenen Gerd Heinrich die Bälle nur so um die Ohren und brachte den VfL auf 5:6 heran.

Anschließend gab es für Carsten Scherf zwar nichts gegen Nordhorns Nummer drei Heydinger zu erben, doch die folgenden beiden Einzel hätten durchaus an Wildeshausen gehen können. Gingen sie zum Leidwesen der Gäste aber nicht. Erst fehlten Fabian Rang gegen Wolfgang Kommessin nur zwei Punkte zum Sieg, dann besiegelte das 6:11 im Entscheidungssatz von Kapitän Martin Hakemann gegen Hüsemann endgültig das VfL-Schicksal.

Damit steht Wildeshausen laut Scherf am Sonntag, 1. Dezember, 15 Uhr, vor einem richtungsweisenden Match: „Gegen den Tabellenletzten aus Lohne müssen wir unbedingt gewinnen. Schließlich haben wir bislang nur zwei Punkte auf dem Konto. Es wird endlich Zeit für den ersten Saisonsieg.“  drö

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