Titelverteidiger scheitert im DM-Eröffnungsspiel

Ahlhorns Aufholjagd wird nicht belohnt

Felicia Gißler vom Faustball-Erstligisten Ahlhorner SV beim Angriffsschlag
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Vergebliche Aufholjagd: Für Felicia Gißler und den Ahlhorner SV war bei der DM in der Qualifikation Endstation.

Brettorf – Der Wanderpokal für den deutschen Faustball-Meister der Frauen erhält keinen festen Platz im Trophäenschrank des Ahlhorner SV. Nachdem die Crew von Janna Köhrmann 2019 und 2020 in Kellinghusen triumphiert hatte, verpasste sie in Brettorf den Titel-Hattrick. Ahlhorns Spielertrainerin kann aber gönnen. „Es gibt einen neuen deutschen Meister – das ist doch auch schön“, sagte Janna Köhrmann im Anschluss an das knapp verlorene Qualifikationsspiel gegen den TSV Dennach.

In einer Neuauflage des Vorjahresfinales mussten sich ASV-Kapitänin Imke Burfeind und ihre Teamkolleginnen den Pink Ladys aus Baden-Württemberg mit 2:3 (8:11, 8:11, 11:8, 12:10, 7:11) geschlagen geben. Zugleich revanchierten sich die Frauen um TSV-Kapitänin Sonja Pfrommer für die 2:3-Halbfinalniederlage beim Champions Cup sechs Tage zuvor.

Die DM 2020 hatte Sarah Albrecht wegen ihrer Flitterwochen verpasst. Auch diesmal fehlte die Abwehrspielerin dem Ahlhorner SV, denn am Sonnabend gab die 27-Jährige ihrem Tim in der Wildeshauser Alexanderkirche nun vor Gott das Ja-Wort. Stattdessen bildeten Weltmeisterin Michaela Grzywatz und U 18-Weltmeisterin Jordan Nadermann das Defensivduo. Janna Köhrmann besetzte die Mittelposition. An der Leine agierten Imke Burfeind und Felicia Gißler. Nach dem Verlust der ersten beiden Sätze geriet das ASV-Quintett auch im dritten Durchgang in Rückstand. Beim 7:6 übernahm der Titelverteidiger dann erstmals überhaupt in der Partie die Führung und verkürzte nach einer Leinenangabe von TSV-Angreiferin Fenja Stallecker schließlich auf 1:2 in den Sätzen. Im vierten Abschnitt legte Ahlhorn ein 6:2 vor und ließ beim 10:8 zwei Satzbälle aus. Doch der dritte saß – 12:10. Im Entscheidungssatz machte der ASV aus dem 0:3 ein 5:4. Dennach nahm eine Auszeit und drehte den Spieß zum 10:6 um. Einen Matchball konnte Ahlhorn noch abwehren, dann jubelte der TSV.

„Dennach war von Beginn an auf allen Positionen einen Deut besser und hat es bis zum Ende ganz cool durchgezogen. Wir haben uns nichts vorzuwerfen. Wir haben gut gekämpft, und dann kann man so ein Spiel halt auch mal verlieren. Es war auf jeden Fall eine gute Saison“, resümierte Janna Köhrmann.

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