Handball: Oberliga-Nachwuchs des TV Neerstedt bezwingt Elsfleth mit 34:31 / Fünfter Sieg in Folge

Philipp Freese stellt die Weichen

Jan Lehmkuhl hatte vor allem in der zweiten Halbzeit mit seinen Toren großen Anteil daran, dass sein TV Neerstedt gegen Elsfleth auf die Siegerstraße bog.

Wildeshausen - NEERSTEDT (him) · In einer spannenden Schlussphase hat die männliche A-Jugend des TV Neerstedt die Ruhe bewahrt: Mit 34:31 (14:14) setzten sich die Neerstedter in der Handball-Oberliga gegen den Elsflether TB am Sonntagnachmittag durch. Mit dem nunmehr fünften Sieg hintereinander festigte der TVN-Nachwuchs seinen zweiten Tabellenplatz.

„Es war das erwartet schwere Spiel“, meinte TVN-Trainer Tim Schulenberg nach dem Schlusspfiff erleichtert. Vor allem in den letzten Minuten hätten seine Jungs eine tolle Moral gezeigt.

Tatsächlich stand die Begegnung von Anfang an auf des Messers Schneide und wurde von knappen Spielständen geprägt. Im ersten Abschnitt gingen die Neerstedter zunächst mit 3:2 in Führung (5.), schlossen anschließend aber in zahlreichen Angriffen überhastet ab. Das nutzte Elsfleth aus, um sich über 6:8 (12.) auf 8:11 (20.) ein wenig abzusetzen. Abschütteln ließ sich Neerstedt aber nicht, und bis zur Pause gelang es, den Ausgleich herzustellen.

Nach dem Seitenwechsel fügte sich zunächst Torhüter Yannick Mädler mit einigen guten Paraden ein, so dass seine Vorderleute aus einem anfänglichen Rückstand eine 20:18-Führung machten (Jan Lehmkuhl/41.). Doch wieder hatte Elsfleth die richtige Antwort parat und drehte den Spieß vor allem dank einer starken Abwehrleistung wieder um – 23:25 (47.). Es begann die entscheidende Phase, die Jan Lehmkuhl mit einem spektakulären Rückhandwurf nach 180-Grad-Drehung und mit dem Rücken zum Tor einläutete (26:25/51.). Diese knappe Führung behauptete Philipp Freese mit zwei Toren in Unterzahl zum 31:30 (59.). Der Linkshänder war überhaupt einer der Sieggaranten des TV Neerstedt und leistete sich bei sechs Toren keinen Fehlwurf. Als dann die Elsflether eine Zeitstrafe erhielten, war der Weg für den Heimsieg frei. Alles klar machten Maurice Dräger und Ole Lehmkuhl zum 33:30.

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