VfL Wildeshausen reist zum Topspiel nach Obenstrohe / Schneider im Training

Peuker schraubt am System und schielt nach oben

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Allen Grund zum Jubeln haben derzeit die Fußballer des VfL Wildeshausen, wie in dieser Szene Jan Lehmkuhl und Maximilian Seidel gegen den BV Bockhorn. ·

Wildeshausen - Geht da noch was nach oben für die Bezirksliga-Fußballer des VfL Wildeshausen? Zugegeben, acht Punkte Abstand auf Rang zwei sind eine Menge Holz, doch mit dem TuS Obenstrohe trifft der VfL auf eben jenen Zweitplatzierten. Und mit einem Sieg am Sonntag (15 Uhr) wären die Gäste mit nur noch fünf Punkten Rückstand in Sichtweite.

„Vornehmlich wollen wir das verinnerlichen, was wir uns vorgenommen haben und weiter am System schrauben“, gibt VfL-Trainer Jörg Peuker die Devise aus. „Was dabei herausspringt, werden wir sehen.“ Allerdings macht er auch keinen Hehl daraus, die Tabellensituation im Blick zu haben. „Solange da rechnerisch noch etwas möglich ist ...“, orakelt der Trainer.

Genug Gründe für einen gesunden Optimismus gibt es jedenfalls. So demontierte der VfL Wildeshausen am vergangenen Wochenende den bis dato drittplatzierten BV Bockhorn mit 5:0. Besonders das 3:0 hatte es dem Trainer angetan. „Der Spielzug über Jan Lemkuhl und Sascha Görke, vollendet Maximilian Seidel, war wirklich vom Feinsten“, gerät Peuker auch noch eine Woche später ins Schwärmen.

Nicht zuletzt ein Ergebnis der „fantastischen Trainigsleistungen“, betont der Übungsleiter. „Mit den Jungs zu arbeiten macht einen riesigen Spaß. Der Ehrgeiz stimmt, sie ziehen voll mit. Mit einer so hochtalentierten Mannschaft habe ich noch nie zusammengearbeitet. Ich bin selbst ganz verwundert, wie schnell es bei uns vorwärts geht.“ Selbst, als am vergangenen Dienstag nur neun Spieler beim Training waren, sei die Intensität extrem hoch gewesen. Personell hat sich die angespannte Lage im Vergleich zur Vorwoche zwar noch nicht geändert, aber auch auf dieser Baustelle gebe es kleine Fortschritte. So hat Lukas Schneider mit individuellem Training begonnen und soll in der kommenden Woche wieder voll einsteigen.

Einen heißen Tanz erwartet Peuker beim TuS Obenstrohe dennoch: „Nach der 2:4-Niederlage gegen Oldenburg II werden die auf Rehabilitation aus sein. Die sind angepiekt. Aber wir werden unser Spiel durchziehen.“

Das Hinspiel war für Wildeshausen übrigens eine klare Sache: Durch Treffer von Marcel Hesselmann, Jan Lehmkuhl und Benjamin Bohrer (2) siegte das Team klar mit 4:1. Ein Ergebnis, mit dem Peuker auch diesen Mal gut leben könnte. · lka

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