Hohe Auszeichnung für den Ehrenvorsitzenden des Kreissportbundes

Peter Ache erhält Verdienstmedaille

Der KSB-Ehrenvorsitzende Peter Ache (3. v. r.) und seine Ehefrau Astrid Ache-Lindemann mit den Gratulanten (v. l.) Markus Wolf (KSB), Christoph Reents (Bürgermeister Wardenburg), Holger Kreye, Horst Bokelmann (beide KSB) sowie Landrat Carsten Harings.
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Ausgezeichnet: Der KSB-Ehrenvorsitzende Peter Ache (3. v. r.) und seine Ehefrau Astrid Ache-Lindemann mit den Gratulanten (v. l.) Markus Wolf (KSB), Christoph Reents (Bürgermeister Wardenburg), Holger Kreye, Horst Bokelmann (beide KSB) sowie Landrat Carsten Harings.

Sandkrug – Große Anerkennung für Peter Ache: Der Ehrenvorsitzende des Kreissportbundes im Landkreis Oldenburg ist nun für sein mehr als 40-jähriges ehrenamtliches Engagement im Sport mit der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet worden. Im Auftrag von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier überreichte Landrat Carsten Harings dem Wardenburger den Orden in den Räumen der TSG Hatten-Sandkrug, in denen die Geschäftsstelle des Kreissportbundes (KSB) ihren Sitz hat.

1975 wurde Ache in seinem Heimatverein Judo-Club Achternmeer Jugendleiter. „Das war der Startschuss für eine beispiellose Karriere, die folgen sollte“, blickte Landrat Harings auf die Verdienste des 62-Jährigen zurück. So wirkte Ache neben der Vereinsarbeit von 1978 bis 1990 als Vorstandsmitglied für internationale Jugendbewegung der KSB-Sportjugend und war während dieser Zeit auch zwei Jahre Mitglied im Fachausschuss für internationale Jugendbewegung in der Sportjugend in Niedersachsen. 1990 übernahm der Wardenburger den Vorsitz der Sportjugend im Landkreis, den er sechs Jahre innehatte. Er fungierte unter anderem als stellvertretender Vorsitzender der Sportjugend Niedersachsen und ab 1994 auch als stellvertretender KSB-Vorsitzender. 2004 folgte Ache auf Gerold Otte als KSB-Vorsitzender. „Bis 2018 hast du diese verantwortungsvolle Aufgabe mit Bravour gemeistert und die Entwicklung des Kreissportbundes maßgeblich begleitet“, lobte Harings.

So habe Ache den KSB professionell aufgestellt und die Interessen der Sportvereine mit der notwendigen Hartnäckigkeit vertreten. Das durfte auch Harings in seiner in wenigen Tagen zu Ende gehenden Amtszeit als Landrat feststellen. „Ich habe die Zusammenarbeit als sehr angenehm empfunden“, sagte er: „Sie war offen, ehrlich, vertrauensvoll und fair – so wie es sich für einen Sportsmann gehört.“ Ache gehöre fraglos zu den ehrenamtlich tätigen Menschen, die ein Amt nicht nur besetzen und verwalten, sondern mit Tatkraft, Cleverness und Geschick ausfüllen.

Mein Bedürfnis war und ist es, mich persönlich weiterzuentwickeln, mit tollen Leuten Kontakt zu haben und dabei viel zu lernen. Ich bin unendlich dankbar, dass mir das widerfahren durfte.

KSB-Ehrenvorsitzender Peter Ache

Zu den ersten Gratulanten zählte Wardenburgs Bürgermeister Christoph Reents. „Es ist beeindruckend, wenn man mehr als 40 Jahre seine Kraft für das Ehrenamt zur Verfügung stellt. Das ist über so einen langen Zeitraum eine außergewöhnliche Leistung“, sagte er. Reents hob außerdem hervor, dass sich Ache zuletzt auch um die Betreuung einer Flüchtlingsfamilie in Wardenburg gekümmert habe.

Der stellvertretende KSB-Vorsitzende Horst Bokelmann erinnerte sich, wie Ache ihn 2004 in den KSB-Vorstand geholt hatte: „Ich habe sofort zugesagt, weil ich dich kannte und überzeugt war, dass wir als Team etwas organisieren und erreichen können.“ Bedeutend in Aches Zeit als Vorsitzender sei der Umzug der KSB-Geschäftsstelle von Wildeshausen nach Sandkrug gewesen, ebenso der Zusammenschluss mit dem Stadtsportbund Delmenhorst zur kleinsten niedersächsischen Sportregion. „Du hast dich in Hannover durchgesetzt, dass wir eine 17. Sportregion bekommen. Auch dank deines Verdienstes sind wir zwar die kleinste Sportregion, aber eine sehr, sehr aktive“, betonte Bokelmann. Noch heute nehme Ache seine beratende Funktion als Ehrenvorsitzender in den Vorstandssitzungen mit großem Engagement wahr.

Aches Dank galt seinem frühen Förderer Günter Schröder im Judo-Club sowie Gerold Otte, mit dem er viele Jahre gemeinsam im KSB-Vorstand saß. „Ich hatte bereits als Vorsitzender der Sportjugend immer das Gefühl, auf Augenhöhe zu sein“, sagte Ache. Auch mit Politik und Verwaltung im Landkreis habe er immer sehr gut zusammenarbeiten können.

Von Sönke Spille

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