VfL Wildeshausen erkämpft sich 1:1 in Leer

Patrick Meyer sieht „eine deutliche Leistungssteigerung“

Jan Lehmkuhl, VfL Wildeshausen

Wildeshausen – Der VfL Wildeshausen hat seinen Negativlauf in der Fußball-Landesliga gestoppt. Nach zuletzt vier Niederlagen in Folge erkämpften sich die Krandel-Kicker im Aufsteigerduell beim VfL Germania Leer immerhin ein 1:1 (1:0) und kletterten dadurch in der Tabelle von Abstiegsplatz zwölf bis auf Rang neun.

Wildeshausens Co-Trainer Patrick Meyer sah von seiner Mannschaft „eine deutliche Leistungssteigerung“ im Vergleich zum 0:1 gegen den BV Essen in der Vorwoche. Dabei ließ der lädierte Oberschenkel von Kapitän Sascha Görke immer noch keinen Einsatz zu. Außerdem musste Michael Eberle wegen einer Gesäßmuskelzerrung passen. Der Flügelstürmer hatte als einziger Wildeshauser bei allen 15 vorherigen Begegnungen mitgewirkt.

Die Gäste begannen im Hoheellern-Stadion in einer 4-4-2-Formation mit Jan Lehmkuhl und Niklas Heinrich in der Mittelfeldzentrale sowie Lennart Feldhus und Robin Ramke in der Spitze. „Wir haben wieder mehr Fußball gespielt und super verteidigt“, berichtete Meyer. Seine Crew gewann viele Zweikämpfe und zwang die „Germanen“ zu Fehlern. Lediglich der Zug zum Tor fehlte etwas. Nachdem Feldhus in aussichtsreicher Position geblockt worden war (32.), durften die Huntestädter wenig später jubeln. Ein Freistoß von Jan Lehmkuhl rauschte aus dem Halbfeld an Freund und Feind vorbei zum 1:0 ins Tor (39.). Mit der verdienten Führung ging es in die Pause. „Das war eine super erste Halbzeit von uns“, schwärmte Meyer.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs machte Leer mehr Druck. „Aber wir haben alles gut wegverteidigt“, erläuterte Meyer. Doch dann wurde die Wildeshauser Viererkette nach gut einer Stunde gesprengt. Nachdem sich Marius Krumland bereits neun Minuten zuvor wegen eines Fouls eine Verwarnung abgeholt hatte, kam sein Gegenspieler in einem Laufduell abseits des Balles zu Fall, und Schiedsrichter Fynn Osseforth (SV Wietmarschen) zeigte dem Abwehrchef Gelb-Rot (62.).

Meyer reagierte und brachte Verteidiger Mika Ostendorf für Mittelfeldspieler Ole Lehmkuhl. „Im 4-4-1 fehlte uns beim Umschalten vorne der zweite Mann“, erklärte Meyer. Als der VfL noch dabei war, sich neu zu sortieren, startete Lukas Siemers eine Einzelaktion und markierte mit einem strammen Schuss das 1:1 (69.).

„Danach ging es für uns nur noch darum, das Unentschieden zu sichern“, sagte Meyer. Seine Schützlinge warfen kämpferisch und läuferisch alles in die Waagschale und verdienten sich ihren fünften Auswärtszähler in dieser Saison redlich. „Am Ende nehmen wir den Punkt gerne mit und sind dadurch wieder über dem Strich – es war also ein gelungener Sonntag“, bilanzierte Meyer nach dem Abpfiff.  mar

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