VfL Wildeshausen erwartet bei Schlusslicht Union Lohne „einen heißen Tanz“

Patrick Meyer hat „einen klaren Plan“

Kandidat für den Kader: Fügelstürmer Steven Müller-Rautenberg (l.). Foto: Marquart
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Kandidat für den Kader: Fügelstürmer Steven Müller-Rautenberg (l.).

Wildeshausen – Der SV Union Lohne feiert 2020 sein 100-jähriges Bestehen. Als erster Gratulant nach der Winterpause in der Fußball-Landesliga kommt der VfL Wildeshausen vorbei (Sonntag, 14 Uhr). Doch ein Jubiläumsgeschenk in Form von drei Punkten wollen die Krandel-Kicker dem Tabellenletzten nicht darbieten – so denn gespielt werden kann. Die Entscheidung, ob Schiedsrichter Hendrik Dettmer die Partie wie geplant anpfeifen wird, fällt frühestens Sonnabendnachmittag.

„Lohne will unbedingt spielen. Das wäre mir ganz recht. Ich habe jedenfalls Bock. Die Vorbereitung war lang. Es wäre cool, wenn wir anfangen könnten“, hofft Patrick Meyer auf grünes Licht aus Wietmarschen. In diesem Fall erwartet Wildeshausens Co-Trainer „einen heißen Tanz“. Denn für Union geht es bereits um alles. „Wenn sie gleich zum Auftakt gegen uns verlieren, glaube ich nicht, dass sie uns noch einholen werden“, sagt Meyer.

Vor dem Start in die zweite Saisonhälfte hat das Schlusslicht aus der Grafschaft Bentheim zehn Punkte weniger auf dem Konto als der Tabellenachte VfL Wildeshausen. Doch die Krandel-Kicker sollten gewarnt sein: Sämtliche elf Zähler holte Union an der heimischen Jahnstraße, sechs davon in den letzten beiden Partien vor der Winterpause gegen den Nachbarn FC Schüttorf 09 (8:0) und Spitzenreiter TuS BW Lohne (2:1). Der Rückstand des Aufsteigers zum rettenden Ufer beträgt dennoch satte zehn Punkte.

Trotz des drohenden Abstiegs verlängerte der Verein Ende Januar die Verträge mit Chefcoach Andreas Hüsken (37), Co-Trainer Nils Moggert (31) und Torwarttrainer Tim Meiners (42). Hüsken wird im Sommer bei den „Eisernen“ in seine dritte Saison gehen.

„Union zeichnet sich durch seine Körperlichkeit aus“, sagt Meyer. Besondere Aufmerksamkeit schenkt der B-Lizenzinhaber Mittelfeldspieler Niklas Berger und Dennis Tengen auf dem linken Flügel. Mit bislang acht Treffern ist Tengen Lohnes bester Torschütze. Beim Wildeshauser 3:1-Erfolg in der Hinrunde habe ihn Niklas Heinrich jedoch „gut aus dem Spiel genommen“, erinnert sich Meyer an den ersten Vergleich.

Zwei der drei VfL-Torschützen werden diesmal nicht dabei sein. Kapitän Sascha Görke und Elias Schröder (beide Muskelfaserriss) fallen aus. Außerdem fehlen der langzeitverletzte Sebastian Bröcker sowie Marius Krumland (Gelb-Rot-Sperre), Thorben Schütte (privat verhindert), Felix Dittrich und Christoph Stolle. Steven Müller-Rautenberg, der wie Dittrich und Stolle im Aufbautraining ist, dürfte zumindest im Kader stehen.

„Wir haben einen recht klaren Plan“, erklärt Meyer, der „nicht so viel auf den Gegner schauen“ will. „Wenn wir unser Ding durchziehen, haben wir echt gute Chancen das Spiel zu gewinnen“, ist der 30-Jährige überzeugt. „Vom Gefühl her würde ich jedenfalls sagen, dass wir gut gerüstet sind.“ Jetzt müssen nur noch Wetter und Platzverhältnisse mitspielen.

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