VfL Wildeshausen im Pokalspiel gegen Lohne mit völlig umgebauter Viererkette

Pasker muss passen

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Kurz nach diesem Zweikampf musste sich Daniel Pasker (2.v.v.) am vergangenen Sonntag auswechseln lassen. Der Innenverteidiger hatte sich den Oberschenkel gezerrt. ·

Wildeshausen - Das zickende Knie hatte gehalten. Stattdessen griff sich Daniel Pasker kurz vor dem Abpfiff gegen den TV Esenshamm an den Oberschenkel. Eine Zerrung zwang den Kapitän des Fußball-Bezirksligisten VfL Wildeshausen zur Aufgabe. Der 27-Jährige fällt auch heute, 19 Uhr, im Bezirkspokal-Zweitrundenspiel gegen den Landesligisten TuS BW Lohne aus. Weil zudem Paskers Innenverteidigerkollege Marcel Hesselmann im Urlaub ist, stellt sich die Abwehr der Gastgeber praktisch von alleine auf.

Rechtsverteidiger Lennart Flege und Linksverteidiger Lukas Schneider werden nach innen rücken, auf den Außenpositionen sind Valdrin Stublla und Jannik Wallner gefordert – andere Optionen hat VfL-Coach Klaus Ebel nicht. Stürmer André Hesselmann ist mit dem Fuß umgeknickt. Sein Ausfall ist zwar ärgerlich, doch in der Offensive haben die Gastgeber Alternativen.

Hinter dem völlig neuformierten Defensivverbund wird Harm-Aike Hollmann den verletzten Stammtorhüter Sebastian Pundsack vertreten. Außerdem gibt Klaus Ebel den Mittelfeldspielern Tobias Düser und Matthias Ruhle eine Startelfgarantie. Ruhle musste gegen Esenshamm für den zweifachen Torschützen Benjamin Bohrer auf die Bank. „Aber Matthias trainiert selbst eine Mannschaft und versteht deshalb, wenn man mehr Druck machen will und dafür einen Offensiven bringt – gegen Lohne wird ein Defensiver gebraucht“, erläutert Ebel.

Beide Teams standen sich schon in der vergangenen Saison in der zweiten Bezirkspokalrunde gegenüber. Damals triumphierte der Gast aus dem Kreis Vechta mit 5:1 im Krandel. Nicht nur daher kennt Klaus Ebel einen Großteil der Lohner Spieler: Vor einigen Jahren trainierte er die A-Junioren der Blau-Weißen in der Regionalliga. „Das zeugt von einer gewissen Qualität.“

Während die Wildeshauser mit einem 3:1-Erfolg in die neue Spielzeit starteten, kam die Mannschaft von Trainer Daniel Dauny zum Landesliga-Auftakt nicht über ein 1:1 gegen Eintracht Nordhorn hinaus. „Da haben wir zwei Punkte verschenkt“, erinnert sich Dauny. Nach der Führung durch Mursel Smakolli (25.) kassierte der Vorjahresneunte postwendend den Ausgleich durch Kevin Kamp (26.). „Da waren wir noch beim Jubeln“, ärgert sich Dauny. Gegen den VfL gelte es vor allem, die Chancenverwertung zu verbessern: „Wir haben alles getroffen, nur das Tor nicht.“

Wegen einer Kreuzbandverletzung war Klaus Ebel selbst nur eine kurze aktive Karriere vergönnt. Trotzdem erreichte er mit dem BV Cloppenburg zwei Mal das Pokalfinale. „Viele Zuschauer, anschließend das Bankett – ich weiß, wie schön das ist, und ab der dritten Runde wird’s langsam interessant.“ Der Sieger des Spiels trifft auf den Gewinner der Partie BV Essen gegen TuS Emstekerfeld. · mar

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