Oberschenkel des Abwehrchefs schmerzt immer noch / Ohne Görke in Bockhorn

Pasker brennt auf Rückkehr

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„Ich muss unbedingt wieder rein“: Daniel Pasker (l.) bei seinem einzigen Einsatz. ·

Wildeshausen - Die MRT-Bilder von Daniel Paskers linkem Knie verheißen nichts Gutes: „Der Knorpel ist kaputt, und der Außenmeniskus ist noch stärker beschädigt als vor zwei Jahren“, berichtet der Abwehrchef des Bezirksligisten VfL Wildeshausen von seinem jüngsten Krankenhausbesuch in Vechta. „Der Arzt hat mir gesagt, es gäbe bessere Ideen als Fußball zu spielen.“

Physiotherapie, Muskelaufbau und eine Spritzenkur sollen das Gelenk wieder wettkampffähig machen. Doch nicht die Knieverletzung ist der Grund, warum der 27-Jährige seit dem ersten Saisonspiel am 4. August gegen den TV Esenshamm ausfällt und auch die heutige Auswärtspartie beim BV Bockhorn (Anstoß 16.30 Uhr) verpassen wird: „Der Muskelfaserriss im rechten Oberschenkel ist immer noch nicht ausgeheilt“, sagt Daniel Pasker.

Derzeit kann der Innenverteidiger nicht mal joggen, und das Zusehen bei den Spielen macht ihn zunehmend nervös: „Du kannst mehr Einfluss nehmen, wenn du auf dem Platz bist. Deshalb muss ich unbedingt wieder rein – zum Glück holen wir die Punkte.“ Daran hat Lennart Flege großen Anteil. „,Leiste‘ spielt bärenstark“, lobt Pasker seinen Vertreter, der bereits vier Treffer auf seinem Konto hat.

Während VfL-Trainer Klaus Ebel fürchtet, dass die Hinserie für Daniel Pasker gelaufen sein könnte, will der Defensivmann selbst nichts davon wissen: „Sobald der Oberschenkel okay ist, werde ich sofort wieder trainieren – mit dem Knie passt es, oder es passt nicht.“

Weiter ist da schon Paskers Abwehrkollege Jannik Wallner, der am zweiten Spieltag in Delmenhorst beim 7:0 gegen den TV Jahn einen Muskelbündelriss erlitten hatte. Ein Einsatz heute käme für ihn jedoch zu früh. „Er muss noch zwei Mal vernünftig trainieren“, meint Klaus Ebel, der außerdem auf Urlauber Sascha Görke verzichten muss. Für den Spielmacher wird Jan Lehmkuhl vom Flügel in die Zentrale wechseln. Für die rechte Mittelfeldseite bietet sich Tobias Düser an.

Nach einem Umbruch mit acht Abgängen und 15 Neuzugängen rangiert die Mannschaft von BV-Coach Sebastian Schütte momentan auf Platz acht. „Das sind alles gute Fußballer. Sie müssen sich erst noch finden – aber das muss nicht gerade gegen uns sein“, sagt Klaus Ebel. · mar

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