VfL Oythe nötigt Flachsenberger Respekt ab – 14:0

Lena BehrendsVfL Wildeshausen

Wildeshausen – Der Druck wächst. Trotz des klaren 14:0 (5:0)-Erfolges über das Schlusslicht VfL Oythe sind die Bezirksliga-Fußballerinnen des VfL Wildeshausen auf einen Abstiegsplatz gerutscht. Der ebenfalls in den Kampf um den Klassenerhalt verstrickte Polizei SV Oldeburg hatte nicht nur sein Nachholspiel gegen die SG Neuscharrel/Altenoythe gewonnen (3:1), sondern auch unerwartet beim Tabellenzweiten TV Dinklage gepunktet (2:2) und hat dadurch jetzt einen Zähler mehr auf dem Konto als der VfL. „Deshalb muss am Mittwoch unbedingt ein Sieg her“, sagt Wildeshausens Trainer Sven Flachsenberger mit Blick auf das Landkreisderby gegen den VfL Stenum (20 Uhr).

Gegen den punktlosen Letzten aus Oythe hatte die Wittekind-Crew nur in den ersten zehn Minuten leichte Probleme, weil sie den Ball nicht gut laufen ließ. Doch das hatte sich mit dem 1:0 durch Sarah Kubitza erledigt (13.). Viktoria Kljukina (17./22.), Lena Behrends (43.) und Femke Krumdiek (45.) erhöhten bis zur Pause auf 5:0. Einziger Wermutstropfen Lena Behrends musste mit lädierter Nase ins Krankenhaus gebracht werden. Doch Flachsenberger konnte bereits Entwarnung geben: „Zum Glück ist es nur eine starke Prellung.“

Nach dem Seitenwechsel schraubten Viktoria Brandt (46.), Sarah Kubitza (47./55.), Femke Krumdiek (53./80.), die ehemalige Oytherin Kim Funke (59.), Viktoria Kljukina (60.) und Annika Lindemann (86.) das Resultat weiter in die Höhe. Hinzu kam ein Oyther Eigentor (73.). Wildeshausens Keeperin Jule Cassel hatte ganze zwei Ballkontakte: bei einem Abstoß und einem Rückpass. „Wir hätten sogar ohne Torhüterin spielen können“, meinte Flachsenberger, der dem hoffnungslos unterlegenen Gegner „ganz großen Respekt“ zollte: „Viele hätten damit gerechnet, dass Oythe zur Winterpause zurückzieht. Trotzdem waren sie fair und haben versucht Fußball zu spielen – das war völlig in Ordnung.“  mar

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